Förderung noch ein Jahr länger

Dorfentwicklung läuft bis Ende 2019

Samtgemeinde - Noch bis Ende 2019 läuft in den Bereichen der ehemaligen Gemeinden Engeln und Süstedt sowie in der Gemeinde Martfeld das Dorfentwicklungsprogramm des Landes (früher Dorferneuerung genannt).

„Ursprünglich sollte schon 2018 Schluss sein, aber wir haben mit dem Amt für regionale Landesentwicklung besprochen, das Programm um ein Jahr zu verlängern“, sagt Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann.

Für die Bürger bedeutet das auch weiterhin die Chance auf Zuschüsse. Die letzten Förderanträge müssen dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) bis September 2018 vorliegen.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Eigenarten eines Dorfs zu erhalten, vor allem das Ortsbild und den dörflichen Charakter. Das soll durch öffentliche und private Gestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen erreicht werden.

Förderung von bis zu 30 Prozent

Für die Bürger kann sich ein Zuschuss richtig lohnen: „Maßnahmen, die den Kriterien der Dorfentwicklung entsprechen, können mit bis zu 30 Prozent der entstehenden Kosten gefördert werden“, erklärt Christa Gluschak, bei der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen für Förderprogramme zuständig. „Die Mindestfördersumme für private Maßnahmen beträgt 2.500 Euro, was ein Investitionsvolumen von rund 8.500 Euro brutto bedeutet.“

Förderungsfähig kann die Sanierung von Holzfenstern und -türen, von Fassaden und Dächern sein. Es gibt laut Gluschak noch weitere Zuschussmöglichkeiten, die im Einzelfall abzuklären sind.

Bewilligungsbescheid abwarten

Förderanträge sind im Rathaus Bruchhausen-Vilsen (Lange Straße 11) erhältlich und dort vor Beginn der Maßnahme mit je einem Kostenvoranschlag pro Gewerk oder der Kostenschätzung eines Architekten und Fotos vom Gebäude oder der Außenanlage einzureichen. Die Samtgemeinde gibt die Anträge an die Geschäftsstelle Sulingen des ArL Leine-Weser weiter. „Zu beachten ist, dass mit der Maßnahme erst nach Vorlage eines Bewilligungsbescheids begonnen werden darf“, betont Gluschak.

Für Rückfragen ist die Expertin unter Telefon 04252/391410 oder E-Mail christa.gluschak@bruchhausen-vilsen. de erreichbar. - mah

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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