Feuerwehren Asendorf, Bruchhausen-Vilsen und Wietzen proben den Ernstfall

Einsatzkräfte meistern Übung

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Die Ortsfeuerwehren Asendorf, Bruchhausen-Vilsen und Wietzen rückten jetzt zu einer Einsatzübung im Säge- und Palettenwerk Schlesselmann in Graue aus.

Graue - Zu einer groß angelegten Einsatzübung rückten jetzt die Ortsfeuerwehren Asendorf, Bruchhausen-Vilsen und Wietzen aus. Ihr Ziel war das Säge- und Palettenwerk Schlesselmann in Graue.

Laut Pressemitteilung hatten das Szenario der stellvertretende Asendorfer Ortsbrandmeister Torsten Lüllmann und der Funkwart Kai Mohrmann ausgearbeitet. Heulende Sirenen und piepende Meldeempfänger riefen die Asendorfer Einsatzkräfte zu einer angeblichen Großschadenslage auf das Betriebsgelände in Graue. Dort hatten sich bei Wartungsarbeiten zwei Mitarbeiter einer Elektrofirma in der Montagehalle schwer verletzt. Drei weitere Personen wurden im mehrstöckigen Bürotrakt vermisst, der durch ein Feuer stark verqualmt war. Ein in Panik geratener Mitarbeiter der Firma versuchte, seinen Wagen aus der brennenden und verqualmten Gefahrenzone zu steuern und geriet dabei unter einen umstürzenden Stapel Rundhölzer.

Den eintreffenden Feuerwehrkräften bot sich ein absolutes Chaos. Der Einsatz wurde nach Erkundung und Einschätzung der Schadenslage durch Ortsbrandmeister Frank Ahlers koordiniert. Schwerpunktmäßig galt es in erster Linie, die vermissten und verletzten Personen so schnell wie möglich aus den fiktiven Trümmerfeldern zu retten.

Die Asendorfer Feuerwehrleute erhielten Unterstützung von den Kameraden der Ortsfeuerwehren Bruchhausen-Vilsen und Wietzen.

Die Einsatzleitung wies die drei Wehren in die verschiedenen Schwerpunkte ein. Dabei galt es, übergreifend zusammenzuarbeiten und das vorhandene Rettungsgerät konzentriert einzusetzen. Am Ende konnten die 70 Feuerwehrkräfte mit allem, was die einzelnen Feuerwehren an technischem Gerät und Fahrzeugen aufzubieten hatten, die Aufgaben abarbeiten.

Unter den kritischen Blicken von Gemeindebrandmeister Michael Ullmann und dem Leiter der Leitstelle Diepholz, Torsten Meyer, wurde bei der anschließenden Manöverkritik auf die einzelnen Schadenslagen und Abarbeitungsmethoden eingegangen. Volker Kammann und Ralf Rohling von der Samtgemeindeverwaltung verschafften sich ebenfalls einen Überblick von der Schlagkraft der Feuerwehren, um bei zukünftigen Beschaffungen schon im Vorfeld auf die Bedürfnisse der Einsatzkräfte eingehen zu können.

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