Millionenrechnung des Landrats

125 Jahre Feuerwehr Asendorf: Festkommers zum Jubiläumsauftakt

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Heiter ging es auch zu, als in einem Sketch „Reporter Kalle“ auf die Schippe genommen wurde.

Asendorf - Von Dieter Niederheide. Beim Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Asendorf am Freitag im Festzelt stellte Landrat Cord Bockhop eine ohne Zweifel interessante Hochrechnung auf.

An deren Ende kam er zu dem Ergebnis, dass der Landkreis für eine Berufsfeuerwehr im Jahr 30 Millionen Euro an Kosten aufbringen müsste. „Das ersparen sie uns“ bestätigte er den Feuerwehren, in denen generationsübergreifend zusammengestanden werde.

Wer 125 Jahre alt wird und stets bereit war und ist, das Leben und Gut der Mitmenschen zu schützen und zu retten, hat das Recht, mal so richtig zu feiern. 

Landrat Cord Bockhop und Kreisbrandmeister Michael Wessels.

Und das tat die Freiwillige Feuerwehr Asendorf. Ortsbrandmeister Frank Ahlers begrüßte neben dem Landrat Cord Bockhop auch Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann und Kreisbrandmeister Michael Wessels sowie Gäste der höheren Feuerwehrebene, zum Beispiel den stellvertretenden Geschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbands, Rudolf Römer aus Berlin, und den Landeswettbewerbsleiter, Klaus-Georg Franke aus Uelzen.

Heiterer Sketch zur Auflockerung

Musikalisch umrahmte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen den Abend. Heiter ging es auch zu, nämlich als in einem Sketch „Reporter Kalle“ auf die Schippe genommen wurde.

Ortsbrandmeister Frank Ahlers blickte einleitend in die Vergangenheit und schaute in die Zukunft. Es habe sich im Laufe der 125 Jahre im Feuerwehrwesen so einiges getan, das Zusammengehörigkeitsgefühl aber sei geblieben. Bedauerlich sei, dass die Zahl der jungen Leute im Ort sinke und somit der Nachwuchs fehlt. 

Vorbei sei die Zeit, als der Weg wie selbstverständlich von der Feuerwehrjugend bis in die Altersabteilung führte. Die Digitalisierung oder die Klima-Veränderungen (es gebe mehr „Jahrhundertregen“) stellen laut Ahlers hohe Anforderungen an die Feuerwehren. „Wir müssen uns neuen Herausforderungen stellen, und das wird uns auch gelingen“, sagte der Ortsbrandmeister.

125 Jahre Feuerwehr Asendorf

125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerweh r
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
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Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
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Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
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Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr
125 Jahre Feuerwehr Asendorf
Die Asendorfer Wehr feierte ausgiebig ihr Jubiläum. © Dieter Niederheide, Feuerwehr

„Was hat die Feuerwehr, was macht ihren besonderen Reiz aus?“, fragte Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann und gab die Antwort unter anderem mit dem Hinweis auf Kameradschaft und Teamgeist. Für Kinder seien die in der Feuerwehr engagierten Väter Helden, die durchs Feuer gehen. So wie Papa möchten sie auch werden, also gehen sie in die Jugendfeuerwehr. So wird der Vater ein Kollege, wie es für ihn sein Vater oder sein Großvater war.

„Wie wäre es in unserer Gemeinschaft ohne die Feuerwehr?“, fragte Bormann und versprach: „Die Samtgemeinde wird auch in Zukunft eine offene Brieftasche haben.“

Feuerwehr findet im ländlichen Bereich statt

Auf dem Weg von Berlin nach Asendorf hatte Rudolf Römer einen Koffer voll Ideen in Form von Schildern gesammelt, unter anderem denen an Landesgrenzen. Alle seien irgendwie passend zu seinem Besuch in Asendorf gewesen. Letztlich habe Niedersachsen ihn mit „Immer eine gute Idee“ begrüßt, und er sei sich sicher, dass es eine gute Idee gewesen sei zu kommen. 

Römer: „Ich bin hier heute Abend genau richtig.“ „Feuerwehr findet vornehmlich im ländlichen Bereich statt“, sagte er und begeisterte sich über die von Cord Bockhop aufgemachten Hochrechnung, die Weitblick offenbare. Es gelte, das Ehrenamt zukunftssicher zu machen.

Von einem „Wahnsinns-Wandel“ für die Feuerwehr sprach Kreisbrandmeister Michael Wessels. Er bestätigte den Wehren in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen eine gute und harmonische Zusammenarbeit.

Gemeindebrandmeister Michael Ullmann lobte die Jubiläumswehr: „Auf euch ist immer Verlass, und so etwas ist nicht immer selbstverständlich.“ Die Ortsfeuerwehr Asendorf habe die Region und Deutschland bei internationalen Wettkämpfen stets gut vertreten. „Möge die Schlagkraft so bleiben“, wünschte Ullmann.

Dem Reigen der Glückwünsche schlossen sich auch Dietrich Fiddelke vom Heimatverein und nicht zuletzt Asendorfs Bürgermeister Heinrich Kabbert an.

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