Fest auf dem Hof Arbste 7 mit vielen Aktionen, Musik und leckeren Speisen

Kulturpicknick mundet vorzüglich

Jürgen Stahmann und präsentiert die Mitmachaktion „100 kreative Köpfe“.
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Jürgen Stahmann und präsentiert die Mitmachaktion „100 kreative Köpfe“.

Arbste - Von Dagmar Voss. Farbenprächtige Gemälde, pointierte Lieder, Mitmachaktionen, Klezmermusik und dazu Kaffee, Kuchen und Bratwürste vom Grill – ein buntes Fest erlebten die Besucher des Hofs Arbste 7 gestern. Zum vierten „Kulturpicknick“ hatten der Verein „Land & Kunst“ sowie Veranstalter Peter Henze auf den Hof und in die Scheunen eingeladen – je nach Wetterlage.

Und so konnte die Asendorfer „Rumpeltruppe“ ihre mundartlichen Lieder noch unter freiem Himmel zu Gehör bringen. „Datt du mien Leevsten büs“ lud zum Auftakt des Nachmittags dazu ein, sich wie zu Hause zu fühlen. Beim Programmpunkt „Küche, Kunst, Kartoffeln“ mit Majanne Behrens mussten die Gäste wegen des Regens jedoch in die große Waldscheune umziehen. Dort konnten die Zuhörer sich auch gleich die schöpferischen Werke von Peter Arndt aus Süstedt anschauen, der seine Bilder an verschiedenen Ecken positioniert hatte.

Die Kulturpreisträgerin des Landkreises, Majanne Behrens, sang von Bäuerlichkeit und dem Leben auf dem Land. Ihre Lieder handeln von dem, was eigentlich jeder mal erlebt – und sind auch schon mal auf Plattdeutsch. So hatte sie ihr erstes „Heimatlied“ extra ins Twuster Platt übersetzen lassen – ebenso wie ihr musikalisches Nachdenken über Männer mit Charme, bei dem sie sich ganz frei an dem alten Spruch orientiert hatte: „Watt de Buer nich kennt, fret hei nich“.

Ebenfalls mit kritischem Blick hatte sich Bauer Jan Hinrichs alias Peter Henze mit aktuellen Themen wie Großmastställen befasst. Da ließ er sich doch noch nicht verrenten, denn es müsse noch einiges getan werden auf dem Land.

Zu der Mitmachaktion „100 kreative Köpfe und 100 kreative Ideen“ lud Jürgen Stahmann ein. Er hatte Ton mitgebracht, mit dem die Kulturpicknicker ihre eigenen Vorstellungen von einem Kopf verwirklichen konnten. Die ersten elf Köpfe hatte der Ringmarer Künstler als Beispiel mitgebracht. „Es geht um lebendige Landkultur für unseren Feldkulturhof in Klein Ringmar. Dort wird ein Amphitheater entstehen, und so haben wir dann quasi schon die ersten 100 Besucher als Gemeinschaftskunstwerk“, sagte er schmunzelnd.

Zu späterer Stunde gab „kali gari“ noch diverse Klänge mit Geige und Akkordeon zum Besten. Thomas Denker und Karin Christoph spielten Klezmermusik, Balkan-Rhythmen, schmelzende Tangomusik und einige alte und neue jiddische Lieder.

Für Spenden warb Peter Henze – ganz konkret für die alte, riesige Kastanie, kerngesund aber eines „neuen Haarschnitts“ bedürftig.

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