Ab in den „Orient der Träume“

Der neue Fantasyroman von Ireene Schaufuß: Fernweh inklusive

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Ireene Schaufuß hat kürzlich ihr achtes Buch veröffentlicht. Beim Schreiben waren ihre beiden Sheltie-Hunde immer dabei.

Riethausen - Von Mareike Hahn. Ireene Schaufuß würde gerne selbst einmal die Welt ihres neuen Buchs bereisen. „Beim Schreiben habe ich ein bisschen Fernweh bekommen“, sagt die junge Autorin.

Während sie mit ihrem Tablet in der Sandkuhle am Wöpser Berg saß, ersann sie ein exotisches Land, das die Leser verzaubern soll. „Avallessia – Orient der Träume“ heißt der neue Fantasyroman der 29-Jährigen aus Riethausen.

Darin geht es um Basharin, den Hüter des legendären Phönixherzens. Zusammen mit der Haremsdame Sareleisia, dem Sultan Mazenuman und dem Collie Shalvea muss er die orientalische Welt Avallessia vor den Auswirkungen der Wunschexplosion, vorm Vergessen und vor der zunehmenden Fantasieleere der Menschen bewahren.

„,Avallessia – Orient der Träume‘ besitzt die Brise des Außergewöhnlichen und belebt die Welt von 1 001 Nacht in völlig neuer, träumerischer Weise“, sagt Schaufuß. Sie spricht von einem „farbenprächtigen Chor aus Magie, Spannung und der schöpferischen Macht der Erzählung“.

Autorin liest gerne selbst Fantasy

Schaufuß liest selbst gerne Fantasyromane. Die Werke von Bestsellerautor Kai Meyer, besonders seine „Sturmkönige“-Trilogie, haben sie inspiriert. Sie bemühte sich, Meyers „plastische Erzählweise“ ein Stück weit aufzugreifen.

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende sei eine weitere Inspirationsquelle gewesen, sagt Schaufuß. Ihr neuer Roman sei „Entspannungslektüre“ und lockerleicht zu lesen, rege aber auch zum Nachdenken an. Natürlich gebe es ein Happy End. „Es ist mir ein inneres Bedürfnis, dass meine Bücher immer gut ausgehen.“ Acht Wochen habe sie an dem 312-seitigen Roman gesessen.

Schaufuß ist ein großer Hundefan. Beim Tippen in der Sandkuhle hatte sie stets ihre eigenen beiden Hunde dabei. „Meiner Liebe zu Collies und Shelties entsprang einer der Protagonisten, Shalvea, eine Colliehündin, die den jungen Araber Basharin und die Haremsdame Sareleisia auf ihren abenteuerlichen Reisen begleitet“, erzählt die Schriftstellerin.

Mix mit chinesischer Mystik

„Avallessia – Orient der Träume“ ist kein reiner Fantasyroman, sagt sie. Auch chinesische Mystik sei vorhanden. Und „Romantasy“-Elemente. „Romantasy“ setzt sich aus „Romantic“ und „Fantasy“ zusammen. Schaufuß weiß, dass insbesondere Mädchen eine Spur Romantik in Geschichten mögen. Das gilt auch für sie selbst: „Ich schreibe nur Bücher, die ich auch gerne lesen würde.“ „Avallessia – Orient der Träume“ ist das achte Werk der 29-Jährigen.

Die ausgebildete Mediengestalterin hat nicht nur die Geschichte geschrieben, sondern sich auch um die Gestaltung des Buchs gekümmert. Das Cover zieren die Augen ihres Shelties Dax, „stellvertretend für den im Roman mitspielenden Collie“, erklärt Schaufuß. „Dax hat so schöne Augen, die den Leser hoffentlich hypnotisieren.“

Dass Shalvea ein Collie und kein Sheltie ist, hat Gründe: „Collies sind etwas imposanter und haben den Lassie-Bonus“, sagt die Schriftstellerin. „Shalvea kann wie der bekannte Fernsehhund Lassie einige Kunststücke.“

„Avallessia – Orient der Träume“ von Ireene Schaufuß ist im epubli-Verlag erschienen und im Buchhandel sowie bei Amazon erhältlich. ISBN: 978-3745-0037-65.

www.romdoyle.de

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