Größte Baustelle: 78er-Trakt

Ferienzeit ist Bauzeit: Arbeiten in Schulen und Kindergärten

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Die Firma „Holthus & Lange“ aus Asendorf ist derzeit damit beschäftigt, neue Türen in einige Klassenzimmer des 78er-Trakts einzubauen.

Samtgemeinde - Von Karin Neukirchen-Stratmann. Gähnende Leere in den Schulen und Kindergärten in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen? Von wegen! Die Samtgemeinde nutzt die Sommerferien, um Neu- und Umbauten sowie Renovierungen voranzubringen.

„Die größte Baustelle ist zurzeit das Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen mit der Sanierung und dem Umbau des 78er-Trakts“, berichtet Bauamtsleiter Torsten Beneke. Von 2016 bis voraussichtlich 2019 sind dafür rund sechs Millionen Euro eingeplant (wir berichteten). „Im Prinzip werden jetzt die Innenbereiche entkernt und neue Wände gestellt, mit zum Teil geänderter Raumaufteilung und -nutzung“, erklärt Beneke und ergänzt: „Mobilbauklassen werden errichtet – zum einen, um Ausweichmöglichkeiten während der Bauarbeiten zu bieten, zum anderem um dem gestiegenen Raumbedarf Rechnung zu tragen.“

Für die Wärmeversorgung der Mobilklassen verlegt die Firma „Schreiber Haustechnik“ aus Rotenburg aktuell eine neue Leitung vom Blockheizkraftwerk Brünjes am Schulzentrum zum Standort der Container. „Wir hatten zuerst überlegt, die Mobilbauten mit Strom zu heizen, aber wirtschaftlich sinnvoller ist es, die Abwärme des Blockheizkraftwerks zu nutzen“, erklärt Beneke.

Neue Ausstattung für Schulen

Mehrere Fachunterrichtsräume in dem 1978 erbauten Gebäudetrakt werden neu ausgestattet, die Beleuchtung, die Fußbodenbeläge und mehr erneuert. Die Firma „Holtus & Lange“ aus Asendorf ist derzeit dabei, Räume aufzuteilen und neue Türen in Wände zu bauen.

Eine energetische Sanierung der Außenfassade soll schließlich folgen.

Derzeit ist im Schulzentrum auch eine Goslaer Fachfirma im Einsatz, um Asbestplatten zu entfernen. „Leider war es in den 1970er-Jahren üblich, Asbest zu verbauen“, sagt Beneke. „Jetzt müssen wir das eben entsorgen.“

Kindergarten-Neubau

Die zweite große Baustelle in der Samtgemeinde ist der Neubau eines viergruppigen Kindergartens mit Bewegungshalle und Nebenräumen in Martfeld gegenüber dem Seniorenheim. Kürzlich wurde dort Richtfest gefeiert (wir berichteten). Die Inbetriebnahme ist für 2018 geplant, die Baukosten belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro.

An der Grundschule Schwarme entsteht in den Sommerferien ein kleiner Anbau an den Verwaltungstrakt – mit dem Ziel, ein eigenes Schulleiter- und Besprechungszimmer sowie Abstellräume zu schaffen. Die Samtgemeinde geht von Kosten in Höhe von rund 90 000 Euro aus.

In Haendorf wird zurzeit die bisherige Mietwohnung am Kindergarten umgebaut. Sie soll künftig Personalräume beherbergen und der Einrichtung helfen, den gestiegenen Bedarf an Krippenräumlichkeiten zu decken. Die Umbaukosten belaufen sich auf rund 200 000 Euro.

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