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Zum Erdbeermarkt in Asendorf gehört jetzt auch eine Oldtimerschau

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Von: Anne-Katrin Schwarze

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Flohmarkt
Beim Erdbeermarkt in Asendorf präsentieren sich erstmals auch Oldtimerfahrzeuge. Ansonsten freuen sich viele auf ein Fest nach bewährtem Muster. © Kreiszeitung

Asendorf – Die Interessengemeinschaft Asendorf (IGA) hat es geschafft: Nicht nur der Erdbeermarkt kann am Sonntag wieder stattfinden, eine Oldtimerschau samt Teilemarkt wird das Programm erstmals bereichern.

Nach der erzwungenen Corona-Pause ändert sich an den Eckdaten der beliebten Veranstaltung nichts: Zwischen 11 und 18 Uhr dreht sich rund um den Bahnhof alles um die namensgebende Erdbeere. Zahlreiche Aussteller haben ihr Kommen zugesagt. „Wir sind hocherfreut, dass alles so gut geklappt hat und dass einige neue Aussteller dabei sind“, sagt Marktmeisterin Gabriele Beutner-Kijewski.

Direktvermarkter, Gewerbetreibende, Künstler, Kunsthandwerker und Vereine präsentieren sich im Bereich zwischen dem Eichenhof Zempel und dem Kulturhaus Break Out und damit im Zentrum von Asendorf.

In Asendorf nicht neu, aber im Rahmen dieser Veranstaltung eine Premiere ist eine Oldtimer- und Fahrzeugshow. Darum hatten sich IGA-Mitglieder bemüht, die bedauerten, dass mit der Schließung des Automobilmuseums dieses Event unterzugehen drohte. Kurzfristig haben sie nicht nur eine Ausstellung von alten und neuen „American Cars“ sowie sogenannten Custom Bikes, nach Kundenwunsch gepimpte Motorräder, auf die Beine gestellt und zeigen historische wie moderne Landmaschinen, Pkw, Lkw, sie organisieren auch einen Teilemarkt, dessen Stände sich über 100 Meter erstrecken sollen.

Zwischen Ständen, an denen unverpackte Lebensmittel ebenso zu haben sind wie Insektenhotels oder Traumfänger, geht es an vielen Buden natürlich um die Erdbeere. Annabel Thies zum Beispiel bietet Kartoffelpuffer mit Erdbeermus an. Aber auch wer es deftiger mag, muss nicht hungern. Der Markt bietet wortwörtlich für jeden Geschmack etwas, verspricht die Marktmeisterin.

Sie kündigt außerdem ein fünfstündiges Musik- und Tanzprogramm auf der Bühne an. Was genau die Besucher erwartet, stehe wegen coronabedingter Absagen aber noch nicht endgültig fest.

Kindern soll es ebenso wenig langweilig werden wie Erwachsenen, dafür sorgen Wasserspiele mit der Feuerwehr, die Hüpfburg vor dem Modehaus Siemers, ein Zauberer vor dem Break Out und ein Kinderkarussell vor dem „Kunstschuppen“. Innen sind Betonkunst, Silberschmuck, vegane Seifen, Baumperlenschmuck und Zentangle – meditatives Zeichnen – zu sehen.

Ergänzt wird das Angebot durch einen Flohmarkt, für den sich bereits 40 Aussteller angemeldet haben. Zusätzlich laden die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

Eine Attraktion ist immer auch die Museumsbahn, die mitten im Marktgelände hält und als Zubringer von Bruchhausen-Vilsen aus genutzt werden kann. Dort starten die Züge am Sonntag um 11.15, 14.15 und 16.15 Uhr.

Ein Fortbewegungsmittel der anderen Art präsentiert der Ballonverein Barrien an seinem Stand. Gegen 19 Uhr wollen die Ballonfahrer von Asendorf aus abheben; „als Symbol dafür, dass es wieder aufwärtsgeht“, sagt Gabriele Beutner-Kijewski.

Sie ist Ansprechpartnerin für weitere Aussteller, E-Mail: asendorfer-maerkte@kunst-schuppen.de; für den Flohmarkt kann man sich bei Ramona Mütze anmelden, Telefon 0152/38674313.

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