Einigkeit im Jugend- und Sozialausschuss

Ein Haushalt ohne Überraschungen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Br.-Vilsen - Von Dagmar Voss. Große Veränderungen oder gar Überraschungen gab es nicht: Als Cattrin Siemers, Fachbereichsleiterin Bildung im Rathaus, dem Jugend- und Sozialausschuss des Fleckens Bruchhausen-Vilsen am Donnerstagabend die für ihn relevanten Haushaltszahlen 2016 präsentierte, stellten sich die Unterschiede im Vergleich zum Vorjahr überschaubar dar.

Bei der Jugendarbeit bleiben die Beträge unter dem Strich gleich. Es gibt nur bei wenigen Posten Erhöhungen, beispielsweise für die Abschreibungen und für die Spielplätze.

Die Fachbereichsleiterin wies darauf hin, dass die Unterhaltung unter anderem der Skateranlage recht aufwendig sei. Zumal hier auch die Aufgabe bestehe, für die Verkehrssicherungspflicht zu sorgen. Die Kosten für Bauhof-Arbeiten seien in diesem Bereich ebenfalls gestiegen.

Neuer Flyer stellt Spielplätze vor

Aus dem Ausschuss kam der Hinweis, dass man nicht vergessen dürfe, diese Ausgaben auch als Teil des Tourismuskonzepts zu betrachten, also als gelungenen Beitrag des Fleckens zum Fremdenverkehr. So werde etwa der Spielplatz auf dem Heiligenberg viel von Touristen genutzt. Dort sollen in diesem Jahr ebenso Neuerungen erfolgen wie auf dem Spielplatz An der Bleiche.

In diesem Zusammenhang lobten die Politiker den neuen Flyer, der alle elf Spielplätze in Bruchhausen-Vilsen mit Bild, kurzem Text und Landkarte vorstellt. Er ist im Rathaus und im „TourismusService“ erhältlich. Allerdings kritisierten einige Ausschussmitglieder, dass auf den Fotos der Plätze zu wenig Kinder abgebildet seien.

Das Team des Jugendhauses Broksen hat ebenfalls ein neues Faltblatt erstellt, das im Sitzungssaal des Rathauses herumgereicht wurde.

Widerspruch gegen die vorgelegten Zahlen regte sich im Ausschuss nicht, die Haushaltssatzung für 2016 wurde einstimmig empfohlen. Die endgültige Entscheidung trifft der Fleckenrat voraussichtlich am 17. Februar.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Anregungen und Anfragen“ schlug Sozialdemokratin Christel Stampe vor, soziale Themen wie „Flüchtlinge“ einmal bei einem Sondertermin im Ausschuss zu erörtern. Garbers‘ Anregung lautete, die Kindergartenbeiräte stärker in aktuelle Themen einzubeziehen.

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