Eine Premiere nach der anderen

„Fährhaus“ spielt mehrere neue Titel zum ersten Mal in der „Kastanie“

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Ein Wiedersehen mit der Band „Fährhaus“ gab es nach langer Pause in der „Kastanie“ in Hollen (von links): Matthias Boettcher (Gitarre, Piano), Marita Boettcher (Gesang), Jörg Meyer (Schlagzeug) und Christoph Wüstefeld (Bass).

Hollen - Von Horst Friedrichs. Erfolgsgekrönt ist die Bandgeschichte von „Fährhaus“ aus Verden und Rotenburg (Wümme). Im Dezember 2016 errangen die vier Musiker beim deutschen Rock- und Pop-Festival in Siegen den zweiten Platz mit ihrer im selben Jahr veröffentlichten CD im Wettbewerb um das beste deutschsprachige Album. Einen Neustart nach einjähriger Pause gab es für „Fährhaus“ 2018, und am Samstagabend trat die beliebte Band zum ersten Mal wieder in der „Kastanie“ in Martfeld-Hollen auf.

„Die Zwangspause 2017 gab es für uns aus persönlichen Gründen“, sagte Sängerin und Songschreiberin Marita Boettcher vor dichtbesetzten Publikumsreihen in der „Kastanie“. Nun aber sind sie mit neuem Elan und vollem Einsatz wieder da: Marita Boettcher und Ehemann Matthias Böttcher (Gitarre und Klavier) sowie Jörg Meyer (Schlagzeug) und Christoph Wüstefeld (Bass). Neben ihrer CD „Wir können auch anders“ hatten die Vier eine Reihe von neuen Songs mitgebracht – alle geschrieben von Marita Boettcher und arrangiert von Ehemann Matthias.

In Hollen stellten sie die neuen Stücke einem Publikum vor, das sich – teilweise weitgereist – rasch als rundum begeistert erwies. Letzteres drückte sich durch anhaltenden bis stürmischen Beifall aus, der ohne Zugabenforderungen nicht enden wollte. Die Gäste des Abends kamen aus der näheren Umgebung in den Landkreisen Diepholz und Nienburg, aber auch aus Stade und Hamburg. In knapp zwei Wochen haben Fans Gelegenheit, die Band „Fährhaus“ erneut zu hören, und zwar am Freitag, 21. September, in der Michaelskirche in Rotenburg (Wümme).

Jetzt, in Hollen, war der Titel „Lasst uns aufhören, Mauern zu bauen“ eines jener neuen Stücke, mit denen die Band ihre Zuhörer entzückte. Neu waren auch die Songs „Kopf frei“ und „Jedes Mal“. „Ich trau mich einfach“, sang Marita Boettcher ebenfalls zum ersten Mal in der „Kastanie“, und „Für alles andere“ war ein weiterer Titel aus ihrer Feder, der in Hollen Premiere hatte. Überhaupt stammen sämtliche Stücke der Band von Marita Boettcher, wie auch die Titel der preisgekrönten CD, die am Freitagabend natürlich ebenfalls nicht fehlten.

Seit drei Jahren spielt die Band „Fährhaus“ in der aktuellen Besetzung. Ihr Repertoire ist ein Mix aus Rock, Soul, Jazz, Balladen und Motown Sound. Namensgebend war das Fährhaus, direkt an der Weser in Rieda bei Verden gelegen, wo sich die Band früher zu ihren Übungsabenden traf.

Egbert Oest von der Kulturplattform Martfeld, die den Auftritt im Rahmen der Herbst-Konzertreihe präsentierte, begrüßte die insgesamt rund 50 Zuhörer in der „Kastanie“ und wies auf die nächsten Veranstaltungen hin, die am 3. („Jörn and The Michaels“) und 18. Oktober („Klaus der Geiger“) sowie am 17. November (Hauke Kranz) stattfinden.

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