Diskussion mit Verwaltungschef Bernd Bormann über den Kita-Streik

Rund 50 Eltern protestieren im Rathaus

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Einzug ins Rathaus von gefrusteten Eltern.

Br.-Vilsen - Überraschender Besuch gestern bei Bernd Bormann im Rathaus. Rund 50 Eltern mit Kindern wollten vom Verwaltungschef den Stand der Dinge in Sachen Kindergartenstreik wissen. Ihrer Meinung nach ist das Problem in der Krippe größer, als im Kindergarten. Grund: Krippenkinder haben eine feste Bezugsperson. Daher ist eine Notbetreuung nicht optimal.

Mit roten Lätzchen und T-Shirts mit dem Aufdruck „Streikopfer“ zogen die Kinder ins Rathaus, begleitet von den Eltern. Bormann empfing sie im Ratssaal. In ruhiger Atmosphäre sagte Bormann: „Es ist den Erziehern ihr gutes Recht zu streiken.“ Dieses Recht wir von den Eltern auch nicht angezweifelt. Es geht ihnen um die Länge des Streiks. „Dauert er zwei Wochen oder noch länger?“ Eine Prognose, wann der Streik beendet werden könnte, konnte Bormann nicht geben. Daraufhin baten die Eltern: „Wir wünschen uns, dass sie beim Arbeitgeberverband anrufen und ihm mitteilen, dass wir an einer schnellen Lösung interessiert sind.“ Der Samtgemeindebürgermeister sichert den Eltern zu, schon mehrmals dort angerufen zu haben und es auch weiter zu tun.

Bormann war der Ansicht, dass „die da oben“ nicht wissen, wie es an der Basis aussieht – und welche Probleme mit dem Streik verbunden sind.

Alle Beteiligten vermissen die Bereitschaft von den Verhandlungsführern, sich zu treffen und sinnvoll zu verhandeln. Den aktuellen Stand der Arbeitgeberangebote überreichte Bernd Bormann den Eltern.

awt

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