Diese Idee zündet

Grundschulforschertag: 29 Viertklässler experimentieren

Oberstufenschüler zeigten den Viertklässlern im Innenhof einen Heißluftballonstart.

Br.-Vilsen - Von Vivian Krause. Ausgestattet mit einer Schutzbrille, einem Müllbeutel, Streichhölzern und einem Anzündwürfel bereiten sich Schüler im Innenhof des Gymnasiums auf einen Heißluftballonstart vor.

Nach einigen Fehlversuchen fliegt der Ballon in Form einer raschelnden Plastiktüte in die Luft. Warum? Erhitzte Luft steigt in die Tüte, diese bläht sich auf und fliegt dann nach oben. Unter anderem das lernten Grundschüler jetzt beim naturwissenschaftlichen Grundschulforschertag in Bruchhausen-Vilsen.

Vorbereitet haben den Tag, der im Rahmen der Begabtenförderung stattfand, 27 Oberstufenschüler unter der Leitung von Luisa Huesmann. Die Biologie- und Deutschlehrerin erarbeitete mit den Zwölfklässlern im Seminarfach die verschiedenen Experimente. Es geht laut Huesmann darum, die Themenbereiche Biologie, Chemie und Physik abzudecken.

Jede Schülergruppe erstellte selbstständig ein Arbeitsblatt und zeigte sich am Tag selbst verantwortlich für die Durchführung des jeweiligen Projekts mit den Grundschülern der Samtgemeinde.

In ihrem Heft „Mein Grundschulforschertag“ hielten die Viertklässler ihre Ergebnisse fest. - Fotos: Vivian Krause

Sechs Stationen waren im Biologieraum sowie im Chemieraum 1 des Gymnasiums aufgebaut. An diesen ging es um folgende Fragen: Warum können Heißluftballons fliegen? Welche Lebensbedingungen bevorzugt die Kellerassel? Wie können Küken im Ei atmen? Zudem untersuchten die Kinder Aggregatzustände und pH-Werte und testeten eine Mini-Kläranlage. Ihre stetigen Helfer dabei: Erlenmeyerkolben, Pipetten, Petrischalen und Mikroskop.

Durch den Projekttag soll den Viertklässlern vermittelt werden, wie naturwissenschaftlicher Unterricht am Gymnasium aussieht, erklärt Huesmann. Von den Grundschulen Bruchhausen-Vilsen, Schwarme, Martfeld und Asendorf waren 29 Viertklässler von der ersten bis zur fünften Stunde am Gymnasium.

Grundschulforschertag am Gymnasium in Bruchhausen-Vilsen

Biologie- und Französischlehrerin Sarah Stotz-Battram hat den Forschertag vor rund fünf Jahren ins Leben gerufen. „Ich organisiere das zum zweiten Mal“, sagt Huesmann.

Unterstützt wurde sie beim Forschertag von ihren Kolleginnen Susanne Licbarski, Sandra Heuer und Elisabeth Peitzmeier-Stoffregen.

Zweimal im Jahr gibt es einen Forschertag. Der Nächste dreht sich im Frühjahr um das Thema Sprachen.

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