Designerin Petra Mönius-Arends zeigt ihre neue Kollektion / Mut zur Farbe

Mode made in Bruchhausen-Vilsen

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Designerin Petra Mönius-Arends (Mitte) mit ihren Models (von links) Tina, Caren, Ingeburg, Miriam, Gina und Sandra.

Br.-Vilsen - Von Heiner Büntemeyer. Was das Besondere an ihren Klamotten ist, weiß Modedesignerin Petra Mönius-Arends ganz genau: Die von ihr entworfene Kleidung ist darauf abgestimmt, dass sich „die Trägerin darin selbst spüren kann und sich absolut wohl und sicher damit fühlt“. Ihre sogenannten „Wesens-Kleider“ sind individuelle Unikate, schön und lebensfroh wirkend. Mode made in Bruchhausen-Vilsen, hergestellt aus biologischen Stoffen.

Kürzlich rollte Mönius-Arends im Garten ihres Hauses an der Sulinger Straße 24 den roten Teppich aus. Rund 30 Bürger besuchten die Modenschau, um sich über die neuesten Kreationen von Petra Mönius-Arends zu informieren.

Sechs Models präsentierten mehr als 30 Kreationen auf dem Catwalk und zeigten dabei eine sehr große Vielfalt. Es gab Kleidung für jeden Tag zu sehen, zum Beispiel ein helles, leichtes „Einkaufskleid“ oder ein hoch geschlossenes, sehr brav aussehendes Kleid. Dazu kam leichte, luftige Sommermode in bunten Farben, etwa Kleider aus fließendem Chiffon oder aus indischem Sari-Tuch. Elegante Kostüme mit klarer Schnittführung und kurze Kleider mit viel freiem Rücken wurden ebenso präsentiert wie das „Kleine Schwarze“ oder Gehröcke, die als klassische Hingucker hervorstachen.

Natürlich nimmt die Designerin Rücksicht auf eventuelle Figurprobleme der Trägerinnen. Während sie die Schau selbst moderierte, machte sie darauf aufmerksam, dass selbst enger geschnittene Kleider „an Stellen, wo es sinnvoll ist“ gerafft wurden. Einem figurbetonten roten Seidenkleid verschaffte sie ein luftiges Aussehen, indem sie im unteren Bereich des Stoffs anstelle eines Schlitzes mehrere Keile einsetzte.

Es war Kleidung, die jede Frau tragen kann. Viele Blusen, auch mit hochstellbarem Kragen, lassen sich mit verschiedenen Hosen oder Röcken kombinieren. „Man traut sich inzwischen auch hier, Farbe zu tragen“, stellte die Gastgeberin fest. Darüber freute sie sich besonders deshalb, weil sie im vorigen Jahr eine Indien-Reise unternommen und sich dort in die farbenfrohen, luftigen Saris und Umhänge verliebt hatte. Diese haben sie beim Entwerfen ihrer neuen Kollektion auch stilistisch beeinflusst.

Zum Erfolg der Veranstaltung trugen auch die sechs Models bei, die nicht abgehoben über den roten Teppich schwebten, sondern sich durchaus den Besuchern zuwandten, ihnen ein Eis reichten oder ein Lächeln erwiderten. Die Accessoires hatten sie selbst mitgebracht, die Hüte hatte Petra Mönius-Arends passend zu den Kleidern gewählt. Die Musik der „Kleinen Dorfkapelle“ machte die Modenschau perfekt.

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