Asendorfer Erdbeermarkt bietet Erdbeervariationen satt

Bunte Unterhaltung in einem Meer aus Rot

Hüpfburg, Reiten, Crêpes und immer wieder Erdbeeren, Erdbeeren – da muss man auch mal Pause machen. - Foto: Heiner Büntemeyer

Asendorf - Von Heiner Büntemeyer. Marktmeisterin Ute Hühne, die schon um 6 Uhr auf dem Gelände am Asendorfer Bahnhof stand, um den Beschickern des Erdbeermarkts die Standplätze zuzuweisen, bat darum, bis spätestens 10 Uhr den Stand aufgebaut zu haben, obgleich der Markt offiziell erst um 11 Uhr beginnen sollte. Das war ein guter Rat aus langjähriger Erfahrung, denn sie leitet diesen Markt von Beginn vor 18 Jahren an. 80 Stände wurden am Sonntag beim Erdbeermarkt aufgebaut, darunter 12, die zum ersten Mal dabei waren. Entsprechend groß war die Bandbreite der Angebote, die sich natürlich längst nicht auf Erdbeeren und Erdbeerprodukte beschränkte.

Allerdings: Es war schon erstaunlich, was sich aus Erdbeeren alles erzeugen lässt: Erdbeershake, Erdbeerlikör, Erdbeermarmelade, Erdbeerbowle und natürlich leckere Erdbeerkuchen und -torten. Hinzu kam beim Markt der wundervolle Duft der frisch geernteten Früchte, denn vielen Ständen wurden im Laufe des Nachmittags ständig frische Erdbeeren nachgeliefert. Einige Gäste kauften sie nicht in den kleinen Schälchen, sondern gleich ganze Stiegen voller leuchtend roter Früchte.

Aber auch Kunsthandwerker sorgten in Asendorf für Originelles – oder Nützliches: Heizkörperbürsten aus Ziegenhaar, handgesiedete Naturseifen, Wende-Loops (Schals) und Wende-Beanies (Kopftücher), geflochtene Weidekörbe und Gartendeko, Mistforken mit aufgesetztem Getränkeset für die kleine Gartenpause, mit eigenem Namen verzierte Frühstücksbretter, Handytaschen und andere textile Produkte, genäht, gestrickt, gefilzt oder gehäkelt.

Für den kleinen Hunger gab es Crêpes und Waffeln, Fischbrötchen, Kuchen und Torten. Wer mehr das Deftige liebt, kam ebenfalls auf seine kulinarischen Kosten, denn es gab Wurstspezialitäten, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Wraps, gefüllt mit Fleisch von artgerecht gehaltenen Angelner Sattelschweinen, Ziegenkäse in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Mozzarella und andere Käsespezialitäten, dazu durften die Besucher Senfsorten und Wurstspezialitäten vom „Mettwurstkönig“ probieren.

Auch die Kinder hatten ihr Vergnügen nicht nur an der großen Hüpfburg. Sie konnten sich schminken lassen oder auf Zebras, Ponys und Großpferden Platz nehmen und sie durch die eigene Bewegung galoppieren lassen – es handelte sich nämlich um Stofftiere auf vier Rollen.

Asendorfer Erdbeermarkt

Außerdem wurde auf der Bühne vor dem Feuerwehrgerätehaus ein unterhaltsames Programm geboten, an dem sich Chöre, Tanzformationen und die Maverick Line-Dancer beteiligten.

Natürlich gehört zum Gelingen eines solchen Markts gutes Wetter. Auch davon gab es in Asendorf reichlich, sodass die Parkplätze knapp wurden und die Besucher einige Marktbereiche mehr geschoben als selbst gehend durchquerten.

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