Aufbau des Brokser Heiratsmarktes läuft planmäßig

Die Stimmung stimmt schon

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Bruchhausen-Vilsen – Von Johanna Müller. Es wird gehämmert, geputzt und dekoriert - ein paar Handgriffe müssen die Schausteller auf dem Marktplatz noch tätigen, bevor es am Freitag losgeht, doch es sieht schon sehr nach Heiratsmarkt aus in Bruchhausen-Vilsen.

Bereits am Ortseingang ist das Wahrzeichen des Marktes zu sehen: Das Riesenrad „Around the World“. Im kommenden Jahr wird das Fahrgeschäft zum 20. Mal nach Bruchhausen kommen. „Wir sind immer dabei“, sagt Inhaber Otto Cornelius, der mit seiner Familie schon seit 35 Jahren nach Broksen kommt und seine Riesenräder aufbaut. Auf dem Markplatz sind die Schausteller gerne: „Das ist einfach eine tolle Veranstaltung mit netten Gästen“, sagt Cornelius am Mittwoch.

Währenddessen bringen seine Mitarbeiter die Gondeln auf Hochglanz. Sorgfältig spritzen sie mit dem Hochdruckreiniger die bunten Sitzplätze ab und putzen die kleinen Türchen. Damit am Freitag dann alles bereit ist für die Besucher.

Auch im Remmer-Zelt wird am Mittwochmittag bereits dekoriert. Die Planen in Holzhütten-Optik werden an die Zeltwände gespannt und – ganz wichtig – die Lebkuchen-Herzen werden aufgehängt. „I Love Remmerzelt“, steht auf den großen Herzen, die Liesa Brunken und Wiebke Stoffregen an der Decke befestigen. „Die hängen aber noch komisch“, findet Zeltbetreiber Uwe Stoffregen. Doch er solle sich keine Sorgen machen, sagen die jungen Frauen – sie hätten alles im Griff. Nacheinander richten sie die Herzen aus. Die Deko ist hier allen sehr wichtig.

„Wir legen großen Wert darauf, dass alles gut aussieht“, erklärt Uwe Stoffregen. Und nicht nur da ziehen alle an einem Strang. „Heute morgen war das Zelt noch leer, jetzt sieht es schon richtig gut aus. Die Stimmung ist super und alle packen mit an“, sagt Liesa Brunken. Und so wird nach und nach dem Partyzelt ein bayrischer Look verpasst.

Auch Marktmeister Ralf Rohlfing bemerkt die gute Stimmung unter den Schaustellern. „Der Aufbau läuft planmäßig, wir haben bestes Wetter und die Leute sind gut drauf. So soll es sein“, sagt er beim Gang über den Marktplatz. Dort stehen entlang der Wege schon farbenfrohe Fressbuden und Karussells, die am Freitag um 15 Uhr endlich öffnen.

Beim „Panic Room“ wird den Passanten, die sich schon neugierig auf dem Platz umsehen, allerdings schon am Mittwoch etwas mulmig.Während hinter der Fassade des Laufgeschäfts noch gewerkelt wird, testen ein Schauspieler schon seine Kettensäge. Hier gib es Grusel-Spaß für die ganze Familie und eins verrät der Roboter-Zombie Tim Böschel bereits: „Vor der Kettensäge laufen auch die coolsten Leute weg.“

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