Neuer Pächter stellt Konzept vor

Es geht weiter: Break Out Asendorf wird zum „Kulturhaus B.O.“

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Dominik Wrhel und Rianne Philipsen freuen sich auf spannende Aktionen im „Kulturhaus B.O“.

Asendorf - Es geht weiter im „B.O.“ in Asendorf, mit neuen Pächtern. Vor einem Jahr war zunächst das „Aus“ der von den Brüdern Eckart und Jochen Noltemeier betriebenen Disco samt Restaurant verkündet worden. Im Mai 2018 hatte Eckart Noltemeier mitgeteilt, alleine weiterzumachen. Doch daraus wurde nichts. Seither stand das Objekt leer. Bis jetzt, denn mit Dominik Wrhel hat sich ein Pächter gefunden.

Wrhel ist in der Gegend kein Unbekannter, betreibt von Affinghausen aus die Firma „Panem et Circenses“, Eventmanagement und Eventcatering. Er organisiert unter anderem das Piratenfestival in Jülich, ein Schaulaufen von Cosplayern in Köln, den winterlichen Mittelalter-Weihnachtsmarkt in Hannover, das altbekannte Wackinger Village oder das neu etablierte Dark/Gothic Festival „Autumn Moon“ in Hameln. Wrhel bietet dabei nicht nur die Musik von Gothic, Dark Rock und Post Punk über Industrial, Synthpop und Dark Wave an, sondern alle möglichen Arten von Metal sowie Mittelalter-, Folk- und Piratenmusik und das dazugehörige Ambiente.

Und was passiert mit dem B.O.? „Aus dem B.O. wird das ,Kulturhaus B.O.‘“, verrät Dominik Wrhel. „Wir wollen uns ein wenig zurückbesinnen auf das, was hier mal war, und das um neue Komponenten ergänzen. Es soll ein facettenreiches Kulturprogramm für die ganze Region geben.“ Von Musik zum Abtanzen in der Disco über Lesungen, von Ausstellungen bis Theater, von Kabarett bis Weinverkostungen, die Ideen von Dominik Wrhel sind vielfältig. Unterstützung bekommt er von Rianne Philipsen. Sie ist die erste Vorsitzende des Kulturvereins, der sich gerade in Gründung befindet und im „Kulturhaus B.O.“ Veranstaltungen maßgeblich mit organisieren wird.

B.O. soll zum Wohlfühlen einladen

„Wir wollen aus dem B.O. ein zweites Wohnzimmer machen, wo Sie sich wohlfühlen können, Neues entdecken, Kleinkunst genießen und Musik hören können, die man sonst vielleicht nicht hört“, sagt Rianne Philipsen. Geöffnet sein soll das Kulturhaus donnerstags bis samstags, „der Sonntag eventuell für Kinder zu speziellen Veranstaltungen,“ meint Wrhel.

Ihm und Rianne Philipsen geht es auch darum, sich mit anderen Vereinen und Gruppen zu vernetzen, „und das in ganz Deutschland“. Das „Kulturhaus“ soll aber auch eine Anlaufstelle für die Bürger vor Ort sein, egal ob alt oder jung. „Wir werden ein kleines Bistro haben, sodass es auch immer eine kleine Karte je nach Veranstaltung geben wird“, verrät Dominik Wrhel. „Wir wollen hier Brücken bauen, Menschen zusammenbringen.“ Ein Kulturprogramm soll vierteljährlich auf die Beine gestellt werden, die Termine werden auf der gerade im Aufbau befindlichen Homepage zu finden sein und in den sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Sneak-Preview in Asendorf am 30. August

 „Die Homepage soll ein interaktiver Platz sein, auf dem man mitwirken kann, seine Tickets online buchen kann“, sagt der 43-jährige Wrhel. Wer sich jetzt schon einbringen möchte, kann im B.O. vorbeikommen und sich an der derzeit laufenden Aktion der Fensterplakate beteiligen. Ein Künstler hat schon einige geschaffen, sie zeigen dem Spaziergänger oder Radfahrer vor dem B.O., was dort in Zukunft veranstaltet werden soll.

Eine Sneak-Preview gibt es am 30. August für geladene Gäste, Freunde, Künstler und Förderer. Am Wochenende 21./22. September dann geht es offiziell los mit einem „Eröffnungsfestival, freitags mit einer großen Party, samstags mit einem Familienprogramm“, verrät Dominik Wrhel. Bis dahin stehen noch Umbauarbeiten im Geschäft an, es wird im Wintergarten einen Lounge-Bereich geben, und im Disco-Bereich werden Sitznischen eingebaut. In Zukunft denkt Wrhel daran, die Außenterrasse wieder nutzbar zu machen, „vielleicht als Biergarten“.

Die neue Homepage: www.kulturhaus-BO.de

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