Verein „Lebenswege begleiten“ erhält 2 476,09 Euro

Schüler sammeln für den guten Zweck

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Ingo Rahn, Anna Kehlbeck, Christina Alonso (stehend, von links, alle vom Verein „Lebenswege begleiten“) sowie Schulleiterin Natascha Rogge (rechts) freuen sich über das Engagement der Schüler – die bei der Übergabe der Spende vom Schulsprecher Leon Mohring und dem stellvertretenden Schülersprecher Pit Merker vertreten wurden. 

Br.-Vilsen - Von Lisa Hustedt. Großes Engagement und einen guten Willen bewiesen jetzt die Schüler der Oberschule Bruchhausen-Vilsen. Sie entschieden sich, 70 Prozent ihrer gesamten Einnahmen, die sie beim diesjährigen Weihnachtsbasar der Schule erhielten, an den Bruchhausen-Vilser Verein „Lebenswege begleiten“ zu spenden. Insgesamt war das eine Summe von 2 476,09 Euro.

„Die Schüler konnten selbst entscheiden, an wen sie das Geld spenden möchten. Wir wollten ihnen das nicht überstülpen“, stellte die Schulleiterin der OBS, Natascha Rogge, klar.

„Wir denken, dass der Verein eine gute Einrichtung für Hilfesuchende ist“, begründete der stellvertretende Schülersprecher Pit Merker die Entscheidung, das Geld an „Lebenswege begleiten“ zu übergeben.

Er und Schulsprecher Leon Mohring hielten Rücksprache mit den einzelnen Klassensprechern, ob das auch so von weiteren Schülern gewollt ist, und gaben die Entscheidung schließlich an die Schulleiterin weiter.

„Innerhalb von drei Stunden hat die Schülerschaft 3 193,47 Euro eingenommen. Zu diesem Betrag hinzukommen nochmal 802,19 Euro der ,BoDo‘“, berichtete Rogge. Die „BoDo“-Schüler (Berufsorientierung am Donnerstag) verkauften ebenfalls Produkte beim Weihnachtsbasar.

„Wir werden das Geld für neue Projekte verwenden“, erklärte Ingo Rahn von „Lebenswege begleiten“. „Es besteht ein wirklich tolles Netzwerk zwischen uns und der Schule. Ich hoffe, dass das weiter so läuft“, sagte er.

Die Schülersprecher betonten, dass sie sich durchaus vorstellen könnten, einen Teil ihres Erlöses des Weihnachtsbasars im kommenden Jahr wieder zu spenden.

Was mit dem übrigen Geld passiert, dürfen die Schüler selbst entscheiden. „Ich weiß auf jeden Fall, dass viele gerne mehr Sitzgelegenheiten draußen hätten“, erklärte Natascha Rogge abschließend.

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