Weihnachtsmarkt in Bruchhausen-Vilsen gut besucht 

Die Besucherzahl von 2015 spielend übertroffen

Er ein Engel, sie der Weihnachtsmann: Heiner und Annette Brümmer boten Kekse an. - Foto: Dieter Niederheide

Br.-Vilsen - Von Dieter Niederheide. Es war ein lebhafter und doch beschaulicher, ja fast familiärer Weihnachtsmarkt, den am Wochenende die Fördergemeinschaft Bruchhausen-Vilsen feierte. An beiden Tagen flanierten weit über 1 500 Besucher im Ortskern zwischen den Hütten bei der Cyriakus-Kirche oder den Ständen auf der Bahnhofstraße und Brautstraße. Wer frühzeitig ein Weihnachtsgeschenk haben wollte, war in Bruchhausen-Vilsen richtig, zumal die Geschäfte zum Candelight-Shopping einluden.

Seit etwa zehn Jahren ist Karin Jüterbock aus Wachendorf mit Angeboten von selbst gemachter Marmelade bis hin zu kleinen Engelfiguren auf dem Weihnachtsmarkt dabei. Warum? „Dieser Weihnachtsmarkt ist richtig schön, so gemütlich! Deshalb kommen wir gerne hierher“, schwärmt sie. Dieses Empfinden haben auch andere der rund 50 Aussteller, die teilweise aus dem Raum Minden oder Bremen kamen.

Saskia-Nadine Wach (links), Josina Bösche (Mitte) und Sharline Niebuhr verkauften im Namen ihrer Realschulklasse Vorgebackenes und Frischgebackenes. - Foto: Dieter Niederheide

Anerkennung gilt an dieser Stelle dem Marktausschuss der veranstaltenden Fördergemeinschaft. Friedrich „Ecki“ Meyer, Philipp Koch, Andreas Duschneit, Petra Heindorf, Heinrich Büntemeyer, Marion Wetzel sowie Saskia und Michael Sommer haben, wie seit Jahren, wieder ausgezeichnete organisatorische Arbeit geleistet. Bei einsetzender Dämmerung gab am Samstag im Schein von Fackeln der Jugendfeuerwehr der neue Fleckenbürgermeister Lars Bierfischer am Engelbergplatz das Kommando zum Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung. Ihm zur Seite standen der Weihnachtsmann und ein Weihnachtswichtel, der erstmals mit dabei war und besonders bei den Kindern gut ankam, denn er erzählte Geschichten.

Auf das Kommando „Licht an!“ erstrahlte die außergewöhnlich imposante Weihnachtsbeleuchtung. Die passenden Melodien dazu intonierte der Musikzug der Feuerwehr.

Es herrschte eine heimelige, vorweihnachtliche Atmosphäre, zu der auch die Turmbläser des Posaunenchors ihren Teil beitrugen – erstmals nach Jahren der Abstinenz. Weit über den Ortskern hinaus waren die Klänge zu hören.

Beim Bummel über den Markt gab es an beiden Tagen reichlich Möglichkeiten, sich mit Geschenken für das Fest einzudecken.

Mit einem Stand vertreten waren etwa Saskia-Nadine Wach (16), Josina Bösche (16) und Sharline Niebuhr (15), die für ihre Realschulklasse Leckereien verkauften.

An einem anderen Stand gab es für 50 Cent pro Stück Edelsteinschätze, und etwas weiter war beim zeitlosen Würfelspiel Kniffel Spaß angesagt.

Insbesondere das Kunsthandwerk war bestens vertreten, wobei interessante Holzarbeiten überwogen.

Richtig gemütlich war es auf dem Platz an der Cyriakus-Kirche, wo unter anderem die Pfadfinder mit Kindern Stockbrot über einem Lagerfeuer buken.

Wie immer wurde der Weihnachtsmarkt an beiden Tagen zu einem Treffpunkt der Menschen aus der Samtgemeinde und der Umgebung. War es am Samstag reichlich diesig, schien am Sonntag die Sonne und lockte viele Besucher an. Dem Weihnachtsmarkt fehlte es an beiden Tagen nicht an diversen Aktionen für Groß und Klein.

Fotos

Natürlich durfte die Museumseisenbahn nicht fehlen. Sie beförderte den Weihnachtsmann, das Wichtelmännchen und viele Kinder.

Friedrich „Ecki“ Meyer schätzt, dass an beiden Tagen weit über 1 500 Besucher den Markt ansteuerten. Damit lag die Besucherzahl bereits am Samstag laut Meyer über der des Markts im Vorjahr.

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