Besucher haben viel Spaß / Torschießen, Kistenklettern und Barfußparcours

Hoch hinaus beim Kindertag

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Jan Wicke stapelte 15 Cola-Kisten übereinander, ehe der Turm umkippte.

Martfeld - Von Heiner Büntemeyer. „Torschuss-Ungeheuer“ Lionel Messi kam zwar nicht zum Kinder- und Jugendtag rund um das Martfelder Jugendhaus, aber dafür überraschten viele jüngere Nachahmer die Torwartin der örtlichen Mädchen-C-Fußballmannschaft, Leoni Ohlendorf. Das Torschießen des TSV Martfeld gehörte zu den abwechslungsreichen Stationen, die die Mädchen und Jungen besuchen und bei denen sie sich Stempel für ihren Eventpass holen konnten.

Mit Blick auf den sich langsam verdunkelnden Himmel ließen die Damen des Heimat- und Verschönerungsvereins beim Martfeld-Quiz „Vom Korn zum Mehl“ schon mal die Antwort durchblitzen, wenn den Kandidaten absolut keine einzige Getreideart einfiel oder wenn sie nicht wussten, was „vorne“ (vörn) und „hinten“ (achtern) auf Plattdeutsch heißt.

Schließlich sollte es allen Kindern Spaß machen: Das war die Devise, die Martfelds Jugendhaus-Chef Sven Böhm für diesen Tag ausgegeben hatte. Er freute sich über die große Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten, die nur möglich war, weil sich die Martfelder Vereine mit eigenen Beiträgen beteiligten.

Bei der Feuerwehr, den Pfadfindern und beim Grundschul-Förderverein waren die Wasserspiele an diesem heißen Nachmittag besonders beliebt. Die Schützen boten ein Lichtpunktschießen an, das Technische Hilfswerk sicherte die Kinder beim Kistenstapeln ab, und mit der Loger Tanzgruppe durfte getanzt werden.

Jana Thiele verriet auf Nachfrage, wie sie die Flüssigkeit angerührt hatte, aus der die Kinder schöne Seifenblasen machen konnten: „Auf 100 Milliliter Wasser kommen ein Esslöffel glyzerinhaltiges Duschgel, ein Esslöffel Spülmittel, ein halber Teelöffel Zucker und ein Tropfen Speiseöl.“

Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens hatten einen Barfußparcours ausgelegt, und in einem aufgeblasenen Pool spielten die Kinder mit selbst gebauten Booten, die sie am Stand des Grundschul-Fördervereins aufgetan hatten. Die Großspielgeräte des Spielmobils des Landkreises wurden von den Betreuern der Jugendhäuser in der Samtgemeinde beaufsichtigt, und Puppenschwester Barbara Hache war beim „Walking Act“ mit ihrem Hühnchen unterm Arm auf dem Platz unterwegs.

Zu den 16 Aktionen zählte auch eine Besichtigung der „Astir“, das Segelflugzeug mit 15 Metern Spannweite gehört dem Segelflugverein Hoya. Im Cockpit dieses eleganten Fliegers durften die Mädchen und Jungen sogar Platz nehmen. Im Jugendhaus gab es Kuchen und Kaffee, weitere Getränke wurden auf dem Festplatz verkauft.

Wer alle Stationen erfolgreich besucht hatte und dies durch Stempel auf seinem Eventpass belegte, erhielt ein Geschenk. Es handelte sich um kleine Preise der örtlichen Betriebe, bei denen sich die Organisatoren vom Samtgemeindejugendring ebenso bedankten wie bei den Nachbarn, die für den Jugendtag Teile ihrer Grundstücke zur Verfügung gestellt hatten.

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