Bereich Hohenmoor/Uepsen angemeldet

Asendorf hofft auf Zusage für Flurbereinigung

Asendorf - Von Mareike Hahn. Wenn alles gut läuft, startet im Jahr 2018 ein Flurbereinigung-Verfahren im Bereich Hohenmoor/Uepsen. Das teilte Christian Schönfelder vom Amt für Landentwicklung Sulingen am Dienstagabend während der Sitzung des Asendorfer Gemeinderats mit.

Schönfelder erklärte den Kommunalpolitikern sowie knapp 30 anwesenden Bürgern im Gasthaus Steimke in Graue den Stand der Dinge: „Ich habe in Asendorf 2011 erste Gespräche mit Interessierten geführt. Im Juni 2012 habe ich das erste Mal im Rat berichtet, wie die Flurbereinigung funktioniert“, blickte er zurück. Informationsveranstaltungen in den verschiedenen Gemarkungen der Gemeinde folgten: „Die Resonanz war grundsätzlich positiv, besonders westlich der Bundesstraße 6“, sagte der Dezernatsleiter.

Nach dem Wechsel in der Landesregierung hieß es dann erst mal: abwarten. „Nach einer kleinen Pause hat die neue Regierung beschlossen, dass es Flurbereinigung nur noch geben soll, wenn sie einen ökologischen Mehrwert hat. Das ist ein zusätzliches Kriterium.“ In Schwarme gehöre dazu beispielsweise die Renaturierung der Eyter. „Wir müssen für alle Verfahren gucken, ob wir diesen ökologischen Mehrwert erreichen können“, sagte Schönfelder. „Wir brauchen vom Ministerium eine Genehmigung für die Projekte.“

Ende Juni habe er die Landesregierung schriftlich gebeten, den Bereich Hohenmoor/Uepsen ins Flurbereinigung-Programm aufzunehmen. „Die restlichen Bereiche der Gemeinde – Kampsheide, Kuhlenkamp, Asendorf und vielleicht ein kleines Stück Graue oder Brebber – könnte man vielleicht in der nächsten Programmphase im Januar anmelden“, sagte er.

Schönfelder erläuterte, wie es weitergeht: „Wir müssen im zweiten Halbjahr 2014 prüfen, ob wir die ökologischen Maßnahmen darstellen können.“ Wenn das gelingt und die Gemeinde grünes Licht aus Hannover bekommt, wird laut Christian Schönfelder eine Bürgerversammlung anberaumt: „Wir müssen dann einen Arbeitskreis bilden, an dem alle örtlichen Gruppierungen beteiligt sind. Er sollte Ende 2015 seine Arbeit aufnehmen, damit die Vorbereitungen für die Flurbereinigung Ende 2017 fertig sind.“

Rat unterstützt Amt

für Landentwicklung

In der Einwohnerfragestunde erkundigte sich ein Mann nach den Kosten für die Herstellung eines ökologischen Mehrwerts. „Die Maßnahmen werden zum Teil über die Mittel der Flurbereinigung und zum Teil über Mittel Dritter finanziert“, antwortete Schönfelder. Man könne zum Beispiel versuchen, die Stiftung Naturschutz oder örtliche Vereine einzubinden. Von einer Mehrbelastung der Flächeneigentümer sei nicht auszugehen.

Schönfelder bat den Rat, das Amt für Landentwicklung auf dem Weg Richtung Flurbereinigung zu unterstützen. Dabei müsse sich die Gemeinde jetzt noch zu nichts verpflichten: „Wir können derzeit keine Beschlüsse über Finanzen und Maßnahmen fassen. Erst wenn der Arbeitskreis getagt hat, kann man gucken, welche Maßnahmen getätigt und wie sie bezahlt werden sollen.“ Die Politiker begrüßten einhellig das weitere Vorgehen.

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