Erschließungsarbeiten haben begonnen

Neues Baugebiet „Heide II“ in Martfeld: „Alle Grundstücke sind verkauft“

Überall Türmen sich Erdhaufen: Im neuen Baugebiet „Heide II“ in Martfeld entstehen gerade die Schmutzwassergräben. Dann soll der Rohausbau der Straßen folgen.
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Überall Türmen sich Erdhaufen: Im neuen Baugebiet „Heide II“ in Martfeld entstehen gerade die Schmutzwassergräben. Dann soll der Rohausbau der Straßen folgen.

Martfeld – Überall türmen sich Erdhaufen, Rohre liegen bereit und Bagger machen sich ans Werk: Es tut sich was im neuen Baugebiet „Heide II“ in Martfeld. Im Dezember 2019 hatte der Gemeinderat den Bebauungsplan beschlossen, jetzt haben die Erschließungsarbeiten begonnen.

Gerade entstehen Schmutzwassergräben, dann der Rohausbau der Straßen, damit die Baugrundstücke erreicht werden können. Die Federführung dabei hat die VBE GmbH / VAGT-Baugrund- und Erschließungsgesellschaft mbH aus Verden-Dauelsen, die nahezu alle der 49 in dem Baugebiet vorhandenen Bauplätze vermarktet. „Sie sind alle verkauft“, sagt die zuständige Mitarbeiterin der Firma, die jedoch namentlich in der Zeitung nicht genannt werden möchte. Zu einem Quadratmeterpreis von 115 Euro hatte das Unternehmen die Bauplätze angeboten. Ein Preis, der einige der Interessenten letztlich noch abspringen ließ. Ein anderer Grund dafür sei laut der Mitarbeiterin auch gewesen, dass die Grundstücke innerhalb von drei Jahren bebaut werden müssten. Dennoch: „Innerhalb von zwei Monaten waren alle Grundstücke weg. Es gab sogar Interessenten, die einen zweiten Bauplatz kaufen wollten. Die sagten: ‚Es ist ja so billig hier.‘“

Die Grundstücke haben eine Größe zwischen 600 und 800 Quadratmetern. Gekauft wurden sie von einem ganz gemischten Publikum: Junge Familien und Paare sind genauso dabei wie ältere Ehepaare, die nach Martfeld ziehen wollen, um in der Nähe ihrer Kinder sein zu können. „Wir sind sehr zufrieden, das sind alles sehr nette Leute.“

Auch Doppelhäuser würden im Baugebiet „Heide II“ entstehen, heißt es von der VBE GmbH. Diese zeichnet auch für den Straßenausbau und den Bau eines 800 Quadratmeter großen Spielplatzes verantwortlich. „Wir müssen das so bauen, wie die Samtgemeinde das haben will. Wir haben Auflagen bekommen und müssen diese auf den Kaufpreis umlegen“, erläutert die Mitarbeiterin, warum der Kaufpreis für Martfelder Verhältnisse vergleichsweise hoch ist. „Danach müssen wir das der Samtgemeinde dann schenken.“ Das sei ein ganz normaler Vorgang, erklärt Bauamtsleiter Torsten Beneke auf Nachfrage. „Es gibt einen Erschließungsvertrag mit dem Unternehmen.“ Bei anderen Baugebieten laufe das genauso. „Wer profitiert, ist auch für die Erschließung zuständig“, sagt Torsten Beneke. „Es wird keiner ungleich behandelt“, unterstreicht er.

Nach der Fertigstellung gehe die Infrastruktur in die Verantwortung der öffentlichen Hand über. „Wir übernehmen das dann in unsere Obhut“, so Torsten Beneke.

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