Ein Basar für Sportartikel

HSG veranstaltet Secondhandbörse nicht nur für Handballer

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Laura Asendorf, Luisa Detering, Spielgemeinschaftsleiter Andreas Schnichels, Bjarne Niemeyer, Birte Osterholz und Ute Meyer (von links) gehören zu den Organisatoren der Börse.

Br.-Vilsen - Von Mareike Hahn. Die Handballspielgemeinschaft (HSG) Bruchhausen-Vilsen/Asendorf probiert was Neues: Am Samstag, 24. Februar, veranstaltet sie den ersten „Sportartikel Second-Hand-Basar“.

Von 11 bis 17 Uhr können Interessierte im vorderen Bereich der Mensa des Schulzentrums Bruchhausen-Vilsen Sportbekleidung, -bälle und -geräte aus zweiter Hand kaufen. „Es geht nicht nur um Handballartikel – wir sind offen für alle Sportarten“, sagt Spielgemeinschaftsleiter Andreas Schnichels. Einzig Reitzubehör ist nicht zugelassen. Das würde nach Ansicht der Organisatoren sonst den Rahmen sprengen.

Regelmäßig werden die Übungsleiter der HSG von Eltern angesprochen, deren Sprösslinge mal wieder viel zu schnell aus dem Sportoutfit rausgewachsen sind und daher Ersatz brauchen. „Oder der Handball ist zu klein geworden, und ein neuer muss her“, sagt Ute Meyer, Mitorganisatorin der Börse. „Der Bedarf an gebrauchten Sportartikeln ist da. Und gleichzeitig haben viele etwas abzugeben.“ So entstand die Idee, einen etwas anderen Flohmarkt auf die Beine zu stellen.

Limit von 100 Anbietern

„Die HSG ist bekannt für neue, verrückte Aktionen“, sagt Andreas Schnichels. So gab die von TV Bruchhausen-Vilsen und TSV Asendorf gegründete Spielgemeinschaft 2016 ein eigenes Stickerheft heraus, in dem sich alle Mannschaften und Ehrenamtlichen präsentierten. Nun freut sich der Leiter auf die nächste Premiere: „Ich bin gespannt auf die Resonanz.“ Fällt sie gut aus, ist eine Wiederholung denkbar.

Die rund zehn Organisatoren haben ein Limit von 100 Anbietern festgelegt. „Ob jemand nur eine kleine Tüte mitbringt oder drei volle Kartons, ist aber offen“, sagt Ute Meyer. Sie nimmt ab morgen unter Telefon 04252/9098517 (ab 17 Uhr) Anmeldungen entgegen, genauso wie ihre Mitstreiterin Birte Osterholz, Telefon 04252/3341.

„Das wird erfrischend lebendig“

Die Besitzer der Waren sollen am Tag der Börse nicht selbst hinter den Tischen stehen. Sie müssen ihre Waren mit Preisen auszeichnen und am Freitag, 23. Februar, zwischen 17.30 und 19 Uhr in der Mensa abgeben. Jeder Anbieter bekommt für die spätere Zuordnung eine Nummer, den Verkauf übernehmen die HSGler.

Sobald Ute Meyer und Birte Osterholz einen Überblick über das Angebot haben, ist Sortieren angesagt. Zusammen mit anderen Ehrenamtlichen wollen sie die Artikel nach Art und Größe ordnen. So kann jeder Besucher schnell das finden, was er sucht – ob Handball oder Schwimmbrille, Fitnessgerät, Fußballschuhe, Jogginghose, Inlineskater, Volleyballdress oder Schlittschuhe. „Wir lassen uns überraschen, was wir alles anbieten können“, sagt Meyer. Schnichels ist sicher: „Das wird erfrischend lebendig.“ Bei Kaffee und Kuchen können die Gäste vor oder nach dem Shoppen eine Runde klönen.

Bundesliga-Fahrt geplant

Die Preise werden von den Besitzern festgelegt. Gefeilscht wird nicht, zum Bezahlen richtet die HSG eine Kasse ein. 20 Prozent des Verkaufserlöses behält sie, den Rest erhalten die Besitzer. Ihre nicht verkauften Artikel können diese am Sonntag, 25. Februar, von 14 bis 16 Uhr in der Mensa abholen.

Ihren Teil der Einnahmen will die Handballspielgemeinschaft in die Jugendarbeit investieren. „Wir planen zum Beispiel eine Bundesliga-Fahrt, und wir werden eine Partnerschaft mit einem französischen Handballverein eingehen. Dafür könnte das Geld verwendet werden“, sagt Schnichels.

www.handballverrueckt.de

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