Weitere Kopfbedeckungen gesucht

Ausstellung des Büchertischkreises Asendorf: „Mut zum Hut“

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Ute Stegemann-Auhage aus Asendorf, die seit Jahren die Ausstellung in der Kirche am dritten Advent mitorganisiert, mit dem Florentiner-Hut in der Hand.

Asendorf - Von Dieter Niederheide. Er ist schätzungsweise 100 Jahre alt, gut gepflegt und stammt aus Florenz. Die Rede ist vom Florentiner Hut, den einst Tante Ilse in Berlin oder wenn sie auf dem Landsitz im Dorf Essen bei Asendorf weilte, bei ihren Spaziergängen trug. Tante Ilse lebte von 1906 bis 1988 und war die Tante von Ute und Arndt-Jürgen Stegemann-Auhage vom Gut Renzelfelde (Asendorf).

Jetzt wird der Florentiner eine der vielen Kopfbedeckungen sein, die der Büchertischkreis der Kirchengemeinde Asendorf am dritten Advent, wenn auch der Weihnachtsmarkt stattfindet, unter dem Thema „Gut behütet“ präsentiert, wobei die Besucher auch gut gehütet sein dürfen. Von Tante Ilse wird auch eine Nerzkappe, die sie in Düsseldorf kaufte und gerne trug, dabei sein.

Schon Tradition ist die Ausstellung der Frauen vom Büchertischkreis vor Weihnachten in der St.-Marcellus-Kirche nach dem Gottesdienst. Ute Stegemann-Auhage hat in ihrer guten Stube schon einige Hüte und Mützen für die Ausstellung parat liegen, zum Beispiel einen Chapeau Claque (auch Faltzylinder genannt) oder auch den Schützenhut des Nachbarn und Strohhüte aus dem Twistringer Strohmuseum. Im Straßenbild ist die Zahl der Hutträgerinnen weniger geworden und die Putzmacherinnen (sie kreieren die Kopfbedeckungen) fordern schon längst „Mut zum Hut“.

Gesucht werden für die Ausstellung sowohl Damen- als auch Herrenhüte. Ob Omas Sonntagshut oder Opas Schlapphut, ob mit Blumen oder Federn geschmückt, es werden Hüte aller Art gesucht für die Ausstellung, sodass sie möglichst vielfältig wird. Wichtig ist die Kennzeichnung mit dem Namen im Inneren. Gebeten wird um einen kleinen schriftlichen Hinweis zur „Geschichte“ der Kopfbedeckung. Etwas beisteuern aus ihrem großes Fundus an Hüten wird auch Bärbel Rädisch, die, wie sie unserer Zeitung verriet, eine umfangreiche Sammlung an Hüten hat, vom chinesischen Hut bis zum Tropenhelm. Bereichert wird die Ausstellung von der „Rumpeltruppe“ und die singt passend das etwa aus 1836 stammende Volkslied „Mein Hut der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut“. Es wurde damals der Dreispitz besungen.

Die Annahme der Hüte erfolgt am Freitag, 14. Dezember, zwischen 15 bis 17 Uhr in der St.-Marcellus-Kirche und die Rückgabe ist an gleicher Stelle am Sonntag, 16. Dezember, um 17.30 Uhr.

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