Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen in Berlin

Aushängeschild für die Region auf der Grünen Woche

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Das Team für die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen: Christa Gluschak (v.l.), Niklas Reich, Sarah Verheyen und Ralf Rohlfing präsentieren unter anderem Marmelade vom Hof Bockhop.

Berlin/Br.-Vilsen - Von Andree W„chter. In den großen Messehallen in Berlin präsentieren sich auf der Grünen Woche derzeit viele Bundesländer und Staaten - mittendrin: die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Ob groß oder klein, alle Aussteller zeigen regionale Produkte und werben bei den Besuchern für ihre Region als Urlaubsziel. So haben beispielsweise die Weingebiete ihre Weinköniginnen mitgebracht. Die Gaumenfreuden reichen vom Fisch, über Mettwurst, Leberkäse und Spreewaldgurke bis zu den vielen Bier- und Mineralwassersorten.

In der Niedersachsenhalle ist das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) für einige Tage zuhause. Dessen Partner-Kommune ist in diesem Jahr Bruchhausen-Vilsen. Das kommt nicht von ungefähr, sondern hängt mit dem ArL-Motto zusammen: Neues Leben in alten Mauern - Baukultur in Niedersachsen. „In der Samtgemeinde wurden in den vergangenen Jahren viele alte Häuser und die Mühlen wiederbelebt“, sagt Edgar Bäkermann vom ArL. Und weiter: „Der Stand bietet mehr als nur Flyer verteilen.“

Gemeint waren damit auch die Outfits von Sarah Verheyen und Niklas Reich. Sie schlüpfen täglich für einige Stunden in die Rolle eines Hochzeitspaares, also sie im Brautkleid und er im Anzug. Es ist eine Werbung für die vielen unterschiedlichen Trauungsorte in der Samtgemeinde. Der Blickfang ist für viele Besucher Grund genug, stehen zu bleiben und sich über die Samtgemeinde zu informieren.

Ein Mangel an Besuchern herrscht auf der Grünen Woche nicht. Fotos:

Christa Gluschak, Fachbereichsleiterin Regionale Entwicklung im Bruchhausen-Vilser Rathaus, sagt: „Viele kennen Bruchhausen-Vilsen nicht direkt, aber die Region. Und sie interessieren sich für Mühlen, Radwandern und die Museumseisenbahn.“

Weil der Marketingeffekt vorhanden ist, kann sich Gluschak ein erneutes Engagement auf der Grünen Woche vorstellen. Einschränkend sagt sie: „Aber nur wieder mit einem Partner. Alleine ist das nicht zu machen.“ Das Tourismusteam ist mit insgesamt vier Personen in Berlin. Unterstützt werden sie vom Hof Bockhop aus Graue und vom Kraft Handelskontor aus Gehlbergen. Sie verkaufen Marmeladen, Sirup sowie Wein.

Bruchhausen-Vilsen bei der „Grünen Woche“ in Berlin

 © Andree Wächter
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Gegenüber vom ArL-Stand ist auf der Showbühne immer etwas los. Dort hören Besucher Vorträge und Musik, sie sehen Tanz- oder Kochshows. Bei letzteren zeigen die Protagonisten exakt, was sie tun. Über ihren Töpfen hängt eine Kamera und die Bilder werden aus dem Kochtopf live auf eine Leinwand projiziert. So können die staunenden Besucher genau verfolgen, wie Steckrüben und Kartoffeln weich gekocht werden. Das fertige Essen verteilen die Landfrauen an die hungrigen Gäste.

Die Marmelade vom Hof Bockhop.

Die Grüne Woche ist aber viel mehr als Essen und Trinken. Herkunft und Verarbeitung von Fleisch, Fisch und Milch sind Verbrauchern ein wichtiges Thema. Grund genug für einen finnischen Lachs-Produzenten, zu zeigen, wo seine Fische gefangen und wie sie über offenem Feuer geräuchert werden. An anderer Stellte verraten Hofläden, wie Selbstvermarktung funktionieren kann.

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