„Und verkauft!“

Auktion „up Kirsteins Hoff“: 900 Objekte kommen in vier Blöcken unter den Hammer

Auktionator Erdwig Holste bringt in Martfeld auf Kirsteins Hoff rund 900 Gegenstände in vier Blöcken unter den Hammer.
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Auktionator Erdwig Holste bringt in Martfeld auf Kirsteins Hoff rund 900 Gegenstände in vier Blöcken unter den Hammer.

Martfeld – Der Hammer knallt auf das Stück Holz – „und verkauft!“, ruft Auktionator Erdwig Holste. Im Versteigerungsraum gibt es dann immer ein fröhliches Gesicht und deutlich mehr enttäuschte. Denn einer hat den Zuschlag bekommen. So war es auch am Samstag. 29. August, während der Hofauktion „up Kirsteins Hoff“ in Martfeld. In vier Blöcken kamen im Minutentakt rund 900 Objekte unter den Hammer.

Um bei einer Auktion den Zuschlag zu bekommen, ist auch die Taktik entscheidend. Auktionator Erdwig Holste rief das Mindestgebot auf. Durch Aufzeigen der gelben Bieterkarte mit Nummer signalisierte man: „Ich biete“.

Gab es für einen Artikel keinen Bieter, ging der Auktionator erst einmal mit dem Mindestpreis runter. Dann spielten sich teilweise kuriose Szenen ab: Zunächst bot ein Besucher. Und plötzlich stiegen auch weitere Personen ein. So wurde der Preis wieder nach oben getrieben. Am Ende lag der Verkaufspreis dann doch oft über dem Mindestgebot.

Den Zuschlag für einen grünen Stuhl, eine Gebäckschale und zwei Hocker bekam Marena Rohlfs. „Den Stuhl habe ich schon in gelb, der grüne Stuhl hat die gleiche Form und passt dazu“, sagte die Martfelderin. Die vorherige Besichtigung inspirierte sie, auf die Gegenstände zu bieten. Wie bei Auktionen üblich wurde die ersteigerte Ware gleich bezahlt und mit nach Hause genommen.

Größere Gegenstände, wie Schränke, eine Kreissäge oder Zinkwannen konnten auch am Sonntagmorgen. 30. August, abgeholt werden. „Wer dann noch etwas gefunden hat, konnte es kaufen“, sagte Verkäufer Torsten Kirstein. Und weiter: „Zum Glück muss das Haus nicht sofort leer werden. Interessenten können sich bei mir melden.“ Laut Kirstein sucht auch noch der Schlepper mit Frontlader einen neuen Besitzer. In letzter Konsequenz kommt der Rest in den Sperrmüll und Metalle zum Schrotthändler.

Über den Tag verteilt kamen etwa 400 Besucher auf Kirsteins Hoff. Torsten Kirstein war der Verkäufer der meisten Artikel. „Alle Besucher haben sich diszipliniert verhalten“, sagte er. Gemeint waren die vom Landkreis vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregeln.

Eine Sorge war, dass zum Start um 13 Uhr alle Gäste auf das Gelände strömen würden. Dies passierte nicht. Hilfreich war vermutlich, dass die Artikellisten online standen. Kirstein: „Interessenten kamen dann zu dem Versteigerungsblock, in dem ihre Favoriten unter den Hammer kamen.“  awt

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