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Asendorfer Grundschüler reisen in die Zeit vor 100 Jahren

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Die Schüler Lena, Joyceline und Aron zeigen das von der Klasse 4a gestaltete Memory – unter anderem ist auf den Bildern die Grundschule abgebildet. Foto: Vivian Krause
Die Schüler Lena, Joyceline und Aron zeigen das von der Klasse 4a gestaltete Memory – unter anderem ist auf den Bildern die Grundschule abgebildet. © Vivian Krause

Asendorf - Von Vivian Krause. Auf eine Zeitreise begaben sich die Mädchen und Jugend der Grundschule Asendorf für eine Woche. Sie und ihre Lehrer befassten sich mit der Zeit von vor 100 Jahren, unter anderem mit den Themen „Schule vor 100 Jahren“, „Kleidung und Wäsche waschen damals“ und „Getreideernte zu Uropas Zeiten“.

Jede Klasse besuchte für einen Tag das Kreismuseum in Syke – die Viertklässler beschäftigten sich dort mit dem Wäschewaschen, die Drittklässler mit dem Thema Getreide sowie die Schüler der ersten und zweiten Klassen mit der „Schule früher“.

Ihre Erfahrungen hielten die Kids fest, und zwar in Form von Fotos, Videos und Plakaten. Ihre Ergebnisse stellten sie anschließend allen Interessierten in den Räumlichkeiten der Grundschule vor.

„Wir haben uns im Kollegium ausgetauscht“, sagt Schulleiter Torben Wittmershaus. Dann legten sie sich auf das Thema „Zeitreise“ für die Projekttage fest.

Eine Klassenordnung von vor 100 Jahren zeigt noch folgende Verhaltensregeln: „Jeder legt seine Hände geschlossen auf den Tisch“ und „sämtliche Kinder schauen dem Lehrer fest in die Augen“.

Neben den Regeln befassten sich die Mädchen und Jugend auch mit den Spielen von einst. Wobei diese teilweise auch noch heute gespielt werden, unter anderem Seilspringen, Stelzenlauf, Blinde Kuh und Gummitwist.

An einem gebastelten Zeitstrahl präsentierte eine Klasse wichtige Stationen der Schulzeit – zum Beispiel, dass 1917 die erste Lehrerin unterrichten durfte. Gespickt war die Bastelarbeit mit Fotos zahlreicher Jahrgänge, auf denen die Kids, deren Eltern oder deren Lehrerin bei der Einschulung zu sehen waren.

Ihre Ergebnisse zum Thema Getreide und Mühlentypen stellten einige Schüler den Interessierten mittels kleiner Referate vor.

Im Klassenraum nebenan maßen sich Kinder und Eltern im Memoryspielen. Das Besondere: Es galt, Paare zu finden, die denselben Ort zeigen – jedoch zu anderen Zeiten. Heißt: Ein Schwarz-Weiß-Bild und ein farbiges gehörten zusammen.

Im Rahmen der Projektvorstellungen zeigte auch der Förderverein der Grundschule Asendorf seine Aktivitäten der vergangenen Jahre. Denn dieser feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Er habe laut Wittmershaus unter anderem den Schulhof mit umgestaltet und zahlreiche Projekte unterstützt.

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