Gesuchter Pinguin meldet sich zurück

„Pingu“ ist wieder da

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Pingu war einfach im Urlaub.
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Pingu grüßt Julia.

Asendorf - Es gibt sie eben doch noch, die Geschichten mit echtem Happy End. Nachdem Julia Kreykenbohm, Redakteurin der Kreiszeitung, am Freitagmorgen nach Himmelfahrt den kleinen Pinguin aus Kunststoff (im weiteren Verlauf „Pingu“ genannt), der normalerweise kurz hinter dem Ortsschild von Asendorf seinen Platz hat, vermisste, startete sie einen Suchaufruf im „Guten Morgen“.

Und siehe da, auch kleine Pinguine lesen scheinbar Zeitung. Denn als

Pingu war einfach im Urlaub.

eine Kollegin Kreykenbohms am Dienstagabend nach Hause fuhr, entdeckte sie nicht nur Pingu an seinem „Arbeitsplatz“ an der Hannoverschen Straße (B6), sondern auch den Grund für seine kurzweilige Abwesenheit. Denn den hatte Pingu neben einem Gruß an die Redakteurin auf ein Schild geschrieben: „War am Südpol“. Verständlich, denn das warme Wetter der vergangenen Tage war für kleine Pinguine sicherlich nicht sonderlich angenehm.

Und da er seit Jahren jeden Tag fleißig seine Arbeit tut, indem er müde Reisende zu einem Eis einlädt, hatte er sich einen Kurzurlaub auch redlich verdient. Große Erleichterung und Freude jedenfalls bei der Redakteurin, die so ziemlich jedem Kollegen (inklusive Chef) die Bilder zeigte. Also: Pingu ist zurück, Ende gut, alles gut.

So hat Julia Kreykenbohm Pingu gesucht

Ich weiß, Menschen sollen offen für Veränderungen sein. Bin ich auch. Aber gut finden muss ich sie deswegen trotzdem nicht immer, oder? Und diese Veränderung heiße ich überhaupt nicht gut.

Seit einer gefühlten Ewigkeit steht in der Nähe des Ortsschildes von Asendorf ein kleiner Pinguin aus Kunststoff. Er trägt Mütze, Schal und hält ein Schild mit der Aufschrift „Eis“ in seinen Flossen. Ich habe ihn für mich Pingu genannt. Und ich mag ihn. Wenn ich aus Nienburg komme, fühle ich mich von ihm in Asendorf begrüßt, komme ich aus Syke sagt er mir „Tschüss“.

Jedesmal halte ich nach ihm Ausschau und denke mir, dass ich nach all den Jahren, die wir zwei uns jetzt schon kennen, nun mal seine freundliche, stille Einladung zu einem Eis annehmen sollte. Aber nun, am Freitag, der Schock: Pingu ist fort! Einfach so. Ich komme aus Nienburg, um meinen letzten Arbeitstag in der Woche in Angriff zu nehmen – und kein kleiner Pinguin heißt mich mehr in Asendorf willkommen.

Was ist mit ihm geschehen? Ist er von irgendwelchen Vatertagsausflüglern gestohlen worden? Oder hat ihn sein Besitzer reingeholt, um ihm vielleicht einen neuen Anstrich zu verpassen? Wer auch immer ihn gerade hat, mein Appell lautet: Gebt Pingu zurück!

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