16. und 17. Juni

Kunstverein Art-Projekt lädt zum 15. Geburtstag ins Alte Gaswerk ein

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Jan-Hendrik Ehlers und Peter Barthold Schnibbe treten am Sonntag im Alten Gaswerk in Bruchhausen-Vilsen auf.

Br.-Vilsen - Von Karin Neukirchen-Stratmann. Der Kunstverein Art-Projekt feiert am Wochenende das 15. Jahr seiner Gründung.

Dieser Anlass wird Samstag und Sonntag, 16. und 17. Juni, mit einer besonderen Ausstellung von 13 Künstlerinnen und Künstlern des Vereins im Alten Gaswerk in Bruchhausen-Vilsen gefeiert. „Was wäre eine Feier ohne Musik?“, hat sich der Vereinsvorstand gefragt, und so wird es neben der bildenden Kunst auch viel Musik geben.

Nach der offiziellen Eröffnung am Samstag um 14 Uhr, singt „Ya’Beppo und Company“ afrikanische Lieder. Der sonore Bass schafft zusammen mit seiner weiblichen Begleitung eine exotische Atmosphäre. „Das Publikum kann durchaus mit einstimmen“, sagt der Kunstverein. Die Veranstaltung endet gegen 18 Uhr.

Am Sonntag wird die Ausstellung im Alten Gaswerk (hinter dem Bahnhof) um 12 Uhr geöffnet. Bis 18 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, sich umzuschauen. Zu sehen sind Bilder, Skulpturen und Objekte.

Als Höhepunkt gibt es maritimen Jazz 

Der musikalische Höhepunkt ist der Auftritt von Jan-Hendrik Ehlers und Peter Barthold Schnibbe mit „Swing by the Sea“. Die beiden gebürtigen Bremerhavener verswingen und verjazzen unter anderem bekannte und unbekannte maritime Lieder. 

Jan-Hendrik Ehlers zählt laut dem Verein zu den bekanntesten Jazz-Pianisten Norddeutschlands. Peter Barthold Schnibbe spielt ein dezentes Schlagwerk und ergänzt Ehlers im Gesang.

Dr. Dr. Wolfgang Griese, Kunstexperte aus Bruchhausen-Vilsen und Vorstandsmitglied des Kultur- und Kunstvereins (KuK), habe die Idee für die Ausstellung gehabt, die künftig jedes Jahr stattfinden könnte, sagte Art-Projekt-Vorsitzender Andreas Achberger schon vor Monaten. 

Das Gaswerk habe den Vorteil, „dass wir hier Skulpturen platztechnisch auch etwas besser unterbringen können als in der Klostermühle, unserem eigentlichen Domizil“, sagt Achberger.

Veranstalter wollten eigentlich zwei Wochenenden ausstellen

Aus den ursprünglich geplanten zwei Wochenenden wurde dann am Ende die etwas abgespeckte Ausstellungsform. „Im Laufe unserer Überlegungen hat sich die verkürzte Form als sinnvoller herausgestellt. Die Kombination von Ausstellung und Musik soll, so hoffen wir, attraktiver sein“, erklärt Gert Schröder vom Verein Art-Projekt, der sich auf viele Besucher freut.

Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

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