Arbeiten sollen im Frühling beginnen

Feuerwehrhaus: Sanierung in Startlöchern

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Mediengruppe Kreiszeitung

Ochtmannien - Von Mareike Hahn. Die Ochtmannier Feuerwehr darf sich freuen: Die lange geplante Sanierung ihres Feuerwehrhauses steht in den Startlöchern.

„Wir haben die Gewerke ausgeschrieben, und der Samtgemeindeausschuss hat sie an verschiedene Firmen vergeben“, teilt Bauamtsleiter Torsten Beneke mit. Für die Maßnahmen in Ochtmannien habe die Samtgemeinde 150 000 Euro im Haushalt bereitgestellt, die Feuerwehr wolle zudem einige Eigenleistungen erbringen.

Geplant ist nach Benekes Angaben, an das Feuerwehrhaus eine Fahrzeughalle „mit einer zukunftsfähigen Grundausstattung“ anzubauen. Ferner bekommen die Ochtmannier einen neuen Sanitärbereich mit Umkleideräumen. „Im Bestand müssen wir auch etwas machen“, fügt der Bauamtsleiter hinzu. „Dort gibt es nämlich bisher keine Zentralheizung, sondern nur einzelne Elektroheizungen.“

Bereits im April oder Mai sollen die Arbeiten beginnen. Torsten Beneke erwartet eine Bauzeit von einem halben bis einem Dreivierteljahr für „das Grobe“. Anschließend seien die Feuerwehrmitglieder an der Reihe, die sich beispielsweise um die Maler- und Trockenarbeiten kümmern werden. Beneke: „Es wird sich bis nächstes Jahr hinziehen, bis alles fertig ist.“

Der Mitarbeiter der Samtgemeindeverwaltung ist froh, in absehbarer Zeit Ochtmannien von der Liste der Orte mit sanierungsbedürftigen Feuerwehrhäusern streichen zu können. Dann stehen nur noch Süstedt und Engeln darauf.

„In Süstedt wollen wir dieses Jahr, parallel zu den Arbeiten in Ochtmannien, in die Planung gehen. Wir rechnen mit einem Kostenvolumen von rund 150 000 Euro“, sagt Beneke. Zusammen mit der Feuerwehr müsse die Verwaltung noch „ein bisschen Hirnschmalz“ in das Konzept stecken. Was ist dort zu tun? „In Süstedt ist es sehr beengt, die Fahrzeughalle entspricht nicht den heutigen Anforderungen, und die Sanitärbereiche sind ebenfalls sanierungsbedürftig.“

Für das Feuerwehrhaus in Engeln stehen 20 000 Euro im diesjährigen Investitionsprogramm der Samtgemeinde sowie 250 000 Euro in dem für 2017. „Wir möchten in diesem Jahr zusammen mit der Feuerwehr ein Konzept erarbeiten“, sagt Beneke. Das gestalte sich aber wegen der ungewöhnlichen Gebäudestruktur „ganz schwierig“. Es sei noch unklar, ob man das Haus erhalten oder komplett neu bauen müsse.

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