Andreas Mack tritt bei Kommunalwahl an

SPD-Kandidat: „Ich möchte meine Ideen einbringen“

Andreas Mack - Foto: asc

Martfeld - „Ich möchte mehr bewegen als nur aus dem Zuschauerraum“, sagt Andreas Mack. Der 48-Jährige, der seit 2008 mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in Martfeld lebt, kandidiert bei der Kommunalwahl am 11. September auf der Liste der SPD für den Rat der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen und für den Gemeinderat Martfeld.

Sein Interesse sei durch die Arbeitsgemeinschaft (AG), die sich im Jahr 2014 für den Erhalt des Martfelder Kindergartens und der örtlichen Schule eingesetzt hat, geweckt worden. „Da musste ich einfach mitarbeiten. Schließlich war ich durch meinen Sohn betroffen“, sagt Mack, der glücklich darüber ist, dass die Arbeit der AG Früchte getragen hat: Martfeld erhält einen neuen Kindergarten, der zurzeit in der Planung ist, und die Schule wird saniert.

In der Vergangenheit ist Mack regelmäßig bei Rats- und Ausschusssitzungen dabei gewesen und brachte sich in den Einwohnerfragestunden auch immer wieder ein. „Manchmal konnte ich Impulse geben, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“, sagt der 48-Jährige, der als Modulingenieur beim Flugzeughersteller Airbus in Bremen arbeitet.

Nun will er die Seite wechseln und als Lokalpolitiker das Geschehen in der Gemeinde und in der Samtgemeinde beeinflussen. „Ich möchte meine Ideen einbringen.“ Zum Beispiel will Mack sich in den politischen Gremien dafür einsetzen, dass der geplante Martfelder Kindergarten zukunftsfähig ist. Durch den Einbau von Solarthermie und Fotovoltaik könne Sonnenwärme genutzt und Strom erzeugt werden. So ließen sich die laufenden Kosten senken.

Ferner will sich Mack für Schulwege einsetzen, die Kinder sicher passieren können. In dieser Hinsicht sollte seiner Meinung nach die Straßenbeleuchtung überarbeitet werden. „Wenn man von den derzeit verwendeten konventionellen Lampen auf LED umsteigt, sind die Wege besser beleuchtet. Zudem kann man Kosten sparen, da die LED-Lampen energiesparender sind“, weiß Mack. In diesem Zusammenhang fände er es schön, wenn zum Beispiel in Martfeld nachts nicht mehr die Straßenbeleuchtung abgeschaltet werde. „Das Befahren der Straßen ist sicherer, wenn sie beleuchtet sind.“ Er habe sich zudem bei dem Projektträger Jülich, der Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Auftrag der öffentlichen Hand umsetzt, informiert und herausbekommen, dass es für die Umrüstung auf LED Fördermittel gibt.

Ein weiteres Thema, das Andreas Mack beschäftigt, sind die Radwege in Loge und Hustedt. „Wir haben uns in der Fraktion auf die Fahnen geschrieben, dass die Bushaltestellen gut mit dem Rad oder zu Fuß erreichbar sein sollen“, sagt der 48-Jährige. Er schlägt vor, den Radweg in Loge von der Straße „Auf dem neuen Lande“ bis mindestens zum Schützenhaus zu bauen – und das mit eigenen Mitteln der Gemeinde. „Wir können nicht auf das Land hoffen“, sagt Mack und spielt auf die Prioritätenlisten des Landes an, auf der die Radwege in Hustedt und Loge zu weit unten stehen.

„Politik ist immer ein Kompromiss. Wie gut der ist, liegt an der vorherigen Diskussion der Rats- und Ausschussmitglieder“, sagt Mack.

Der Familienvater verbringt seine Freizeit gerne zusammen mit seiner Familie, feuert seinen Sohn auf dem Fußballplatz an und ist handwerklich und technisch interessiert. Außerdem ist er ein aktives Mitglied im Schützenverein Kleinenborstel. 

asc

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