Alte Uhren und eine Kutsche statt Handys und Kleidung

„Düt un Dat ut‘n Schapp“-Börse ist kein gewöhnlicher Flohmarkt

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Sogar das alte Besitzerschild hängt noch an dieser alten Bauernkutsche, die Michaela Meyer (links) und Nadine Meyer bei der Antikbörse „Düt un Dat“ am Samstag, 23. September, im Haendorfer „Treffpunkt“ anbieten.

Haendorf - Von Heiner Büntemeyer. Raritäten, Kuriositäten und Spezielles gibt es am Samstag, 23. September, im Haendorfer Dorfgemeinschaftshaus „Treffpunkt“ zu sehen und zu kaufen.

Die Nachbarinnen Nadine Meyer und Michaela Meyer veranstalten zum siebten Mal die Haushalts- und Antikbörse „Düt un Dat ut‘n Schapp“ („Dies und das aus‘m Schrank“), die ihresgleichen in der Region sucht.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die Resonanz wird von Jahr zu Jahr größer. 2016 wurde die 500-Besucher-Marke schon eine Stunde nach Beginn der Börse geknackt. Das Angebot ist stets gefragt, zumal die Artikel nicht von Flohmarkt-Profis, sondern von den Haendorfern verkauft werden. Es sind Dinge, die die Besitzer selbst nicht mehr benötigen, die bei anderen aber zum Teil heiß begehrt sind. 

Wer etwas abgeben möchte, kann seine Artikel am Mittwoch und Donnerstag, 20. und 21. September, jeweils von 16 bis 20 Uhr im „Treffpunkt“ am Haendorfer Weg 10a abliefern. Er erhält dann eine Ausstellernummer und muss den Preis, den er erzielen möchte, auf dem Gegenstand vermerken. Mitglieder des Schützenvereins nehmen die Waren entgegen und sorgen dafür, dass die Räumlichkeiten bis zur Börsen-Eröffnung sogar nachts bewacht sind.

Fest steht bereits, dass wieder einige echte Schnäppchen zu machen sind. Wie im Vorjahr gibt es auch dieses Mal alte Wanduhren zu kaufen. Worpsweder Stühle gehören ebenfalls zum Sortiment – und als Highlight eine alte Bauernkutsche aus Hilgermissen. Angeboten werden außerdem Haushaltswaren, Dekorationsartikel, Möbel, Gartenmöbel, Fahrräder, Werkzeug, Sportgeräte, Autoreifen und Gartenartikel. Was es nicht gibt, sind Handys, Computer, Spielzeug, Bücher und Bekleidung.

Wenn sich ein Käufer für einen Artikel findet, muss er den verlangten Preis am Ausgang an der Kasse entrichten, und der Vorgang wird eingetragen. „Es ist kein Basar, es wird also nicht gefeilscht“, erklärt Organisatorin Nadine Meyer. Großartikel können in einem Zelt zwischengelagert werden, auf Wunsch können die Käufer auch einen Lieferservice nutzen.

Am Sonntag, 24. September, erhalten die Besitzer zwischen 10 und 12 Uhr das Geld für die verkauften Waren. Allerdings nach Abzug von 20 Prozent, die der Jugendarbeit des Schützenvereins Haendorf zugutekommen. Gleichzeitig können die Anlieferer ihre nicht verkauften Artikel wieder abholen.

Während der Verkaufsbörse, die von11 bis etwa 18 Uhr geöffnet ist, gibt es Kuchen und Kaffee. 

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