Gute Stimmung beim Asendorfer Kartoffelmarkt / Rezepte und Ideen für zu Hause

Wo alle satt geworden sind

Am Stand von „Tatschi’s Kartoffeln“ gab es nicht nur Leckereien, sondern auch Anregungen.

Asendorf - Von Maren Hustedt. „Lorbeer macht nicht satt, besser, wer Kartoffeln hat.“ Im Sinne dieses deutschen Sprichworts genossen die Besucher des Asendorfer Kartoffelmarkts am Sonntag unzählige Spezialitäten, die aus dem nahrhaften Erdapfel hergestellt werden. Dampfende Kartoffelpuffer, würzige Pommes frites, Chips und Bratkartoffeln stillten am Sonntag auch den größten Hunger.

Wer die tolle Knolle selbst zubereiten wollte, fand beim Kartoffelmarkt ebenfalls Anregungen. Zum Beispiel in einem dekorativen Spannkörbchen, gefüllt mit Kartoffeln, Eiern, Zwiebeln, Senf und einem dazu passenden Rezept: Eier in Senfsauce – die man bekanntermaßen mit Kartoffeln serviert. Gestaltet wurde dieses Set von Sabrina Tatgenhorst. „Das Körbchen kommt sehr gut an und wird häufig als Geschenk oder besonderes Mitbringsel vom Kartoffelmarkt gekauft“, sagte die Fachfrau von „Tatschi’s Kartoffeln“ aus Sulingen.

Am Stand der Interessengemeinschaft Asendorf (IGA), die das Fest einmal mehr erfolgreich organisiert hatte, wartete auf die Besucher ein Rezept für bunte Kartoffelchips. Als Grundlage dafür dienen Sorten mit so klangvollen Namen wie Linda, Violetta und Rote Emmalie.

Weil so würzige Speisen durstig machen, erstand Besucherin Claudia Mahnken am selben Stand ein original Kartoffelbier aus der brandenburgischen Klosterbrauerei Neuzelle – als Überraschung für ihren Vater Bernhard. „Mein Vater probiert öfter neue Sachen aus“, erklärte die Weyherin. „Mal sehen, was er hierzu sagt.“ Sprach’s und servierte das kühle Blonde mit üppiger Blume. Der Beschenkte reagierte allerdings skeptisch, nahm zunächst einen vorsichtigen Schluck. „Ungewohnt, aber trinkbar“, lautete sein erster Kommentar. Darauf die Tochter Augen zwinkernd: „Das zweite Bier schmeckt bestimmt besser.“

Die Stimmung war gut im stark frequentierten Asendorfer Ortskern. An den Marktständen kamen die Besucher zusammen, um zu plaudern und Neuigkeiten auszutauschen. Entlang der Flohmarktmeile herrschte reger Handel, der erst am Nachmittag durch einige kurze Regenschauer gebremst wurde. In den geöffneten Geschäften gab es Informationen zum Sortiment der Händler. Kinder tobten auf der Hüpfburg, ließen sich mit bunten Farben zu fabelhaften Wesen schminken und versuchten – an der Seite der Großen – ihr Glück bei der beliebten Riesentombola von „Neukauf Stellmann“. Jedes Los versprach einen Gewinn. Das lockte selbst die Skeptiker unter den Investoren und füllte so manche Tasche mit zahlreichen Preisen – vom Schokoriegel über die Keramiktasse bis zum Fernseher.

Mit prall gefüllten Taschen verließen zahlreiche Bücherfreunde das Gemeindehaus der evangelischen Kirche an der St.-Marcellusstraße. Hier hatte der Secondhand-Club der Kirchengemeinde Asendorf eine Bücher- und Medienbörse mit begehrten Titeln für Kinder und Erwachsene vorbereitet. Organisatorin Monika Radatz hatte mit ihrem gut 20-köpfigen Team die Medien von 113 Anbietern nach Autoren, Themen und Alterseignung sortiert, um sie zu verkaufen. 

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