Alexander Kues über den Bundesfreiwilligendienst bei „Lebenswege begleiten“

„Hier tut man etwas Gutes für die Gemeinschaft“

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Alex (rechts) hilft Schülern bei den Hausaufgaben.

Br.-Vilsen - Von Max Brinkmann. Alexander Kues, genannt Alex, hat im Sommer sein Abitur am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen geschafft. Nun absolviert er einen Bundesfreiwilligendienst beim Verein „Lebenswege begleiten“.

„Mit 17 Jahren gibt es auf dem Arbeitsmarkt noch nicht so viele Möglichkeiten, und da ist die Arbeit hier eine sinnvolle Überbrückung. Man tut etwas Gutes für die Gemeinschaft“, erklärt Alex. Bisher sei er sehr zufrieden mit seiner Entscheidung. „Hier herrscht ein angenehmes Arbeitsklima, die Aufgaben sind abwechslungsreich, und es wird sehr konzentriert gearbeitet.“

Seine Arbeitszeiten seien flexibel und davon abhängig, wie viel zu tun sei. Zum einen hilft er bei der Büroarbeit, zum anderen bei der Kinderbetreuung und dienstagnachmittags in der Fahrradwerkstatt, die von Schülern betrieben wird. Alex hat auch viel mit Flüchtlingen zu tun. Aktuell erstellt er eine Willkommensmappe. Er listet Ärzte, Supermärkte und viele weitere hilfreiche Adressen auf, damit die Neuankömmlinge sich besser in der Samtgemeinde zurechtfinden.

Am meisten hat der 17-Jährige mit Gunda Manke, Koordinatorin für die Flüchtlingsarbeit in der Samtgemeinde, zu tun. Er arbeitet aber auch eng mit Ingo Rahn, Initiator und Leiter von „Lebenswege begleiten“, zusammen. Rahn lobt das Engagement des „Bufdis“: „Ich bin sehr froh, dass er da ist. Er bringt neue Kompetenzen ins Team.“ Da Alex der jüngste Mitarbeiter des Vereins sei, habe er zum Beispiel eine sehr gute Bindung zu den Kindern und Jugendlichen.

Die Arbeit gefällt dem 17-Jährigen so gut, dass er sich jetzt schon vor dem Ende des Bundesfreiwilligendienstes nächstes Jahr fürchtet. „Der Abschied wird mir sicher schwer fallen. Daher werde ich anschließend sicher immer mal wieder hier vorbeischauen.“

Im Sommer 2016 möchte Alex eine Ausbildung bei der Polizei beginnen.

Der Verein

Der Verein „Lebenswege begleiten“, der seit 2008 besteht, kümmert sich um unterschiedliche soziale Aufgaben: Er bietet zum Beispiel Nachhilfe für Schüler, Kinderbetreuung, aber auch eine Fahrradwerkstatt an. Die Mitarbeiter möchten, wie der Name verrät, die Wege der Kinder und Jugendlichen begleiten. Im April startete der Verein zudem eine große Flüchtlingsinitiative. Er hilft Neuankömmlingen in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, sich besser zurechtzufinden.

max

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