Schaden an Dämmung

L 330 zwischen Hoya und Bruchhausen-Vilsen noch bis Anfang der Woche voll gesperrt

Tiefes Loch in einer aufgebaggerten Straße
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Die Absackung selbst ist nur so groß wie ein Gullideckel, um die Ursache ausmachen zu können, ließ die Straßenbaubehörde die Landesstraße 330 zwischen Hoya und Bruchhausen-Vilsen kurz vor dem Ortseingang jedoch großflächig öffnen.

Br.-Vilsen/Hoya – Montag oder Dienstag wird die Landestraße 330 zwischen Bruchhausen-Vilsen und Hoya wieder für den Verkehr freigegeben. So jedenfalls lautet der Plan der niedersächsischen Straßenbaubehörde. Als Ursache für das Absacken der Fahrbahn haben Experten einen Schaden am Durchlass ausgemacht.

„Der Durchlass aus Wellstahlprofil ist irgendwann verlängert worden. Eine Dämmung im Nahtbereich hat sich aufgelöst. So konnte es zu Ausspülungen kommen“, schildert Hans-Peter Dierksen die Ursache dafür, dass sich die Straßendecke gesenkt hatte (wir berichteten). Als Leiter des Fachbereichs Bau war Dierksen am Montag selbst vor Ort und hat den Abschnitt kurz vor dem östlichen Ortseingang von Bruchhausen-Vilsen inspiziert.

Gut zwei Meter tief sind die Straße und ihr Unterbau am Montag aufgebaggert worden. Dass der „Tunnel“ für die Eyter mit der Delle in der Straße zu tun hat, dieser Gedanke lag nahe und hat sich jetzt bestätigt. Straßenmeisterei und Straßenbaubehörde hatten erste Veränderungen bereits vor Wochen wahrgenommen und seitdem beobachtet. Dabei mussten sie feststellen, dass sich das Erdreich weiter bewegt. Für Autofahrer war die Absenkung, nicht größer als ein Gullideckel, kaum zu erkennen; die Fachleute aber spürten diese auch beim Befahren. „Aus Sicherheitsgründen haben wir die Landesstraße in diesem Abschnitt am Freitag komplett sperren lassen. Ohne zu wissen, mit welcher Ursache wir es zu tun haben, war das Passieren vor allem für den Schwerlastverkehr zu gefährlich“, erklärte Behördenleiter Uwe Schindler in einem Gespräch am Montag.

Straße voraussichtlich Anfang der Woche wieder befahrbar

Eine Fachfirma sei dabei, die Dämmung instand zu setzen, berichtet Hans-Peter Dierksen zu den laufenden Maßnahmen. Das könne man sich wie eine Plombe vorstellen, veranschaulicht er. Anschließend würden das Erdreich verfüllt und die Straße hergestellt. Da ein Straßenfertiger zum Einsatz kommen muss, sei die Straße frühestens Anfang der Woche wieder befahrbar.

Schäden am Durchlass selbst schließt Hans-Peter Dierksen aus. „Das Bauwerk ist in Ordnung“, habe die Prüfung ergeben.

Von Anne-katrin Schwarze

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