Die 17-jährige Kendra Peters engagiert sich im Vorstand des RRV Schwarme

„Ich will dem Reitsport zu mehr Akzeptanz verhelfen“

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„Reitern gegenüber gibt es viele Vorurteile. Dabei sind wir ganz normale Leute, und unser Sport ist gar nicht elitär“, sagt Kendra Peters.

Schwarme - Kendra Peters kann sich nicht daran erinnern, wie alt sie war, als sie dem Reit- und Rennverein (RRV) Schwarme beitrat. „Ich bin dabei, seit ich denken kann“, sagt sie. Kein Wunder also, dass sie sich für ihren Verein engagiert. Mehrere Jahre bekleidete sie das Amt der Jugendsprecherin. Doch das reichte Kendra irgendwann nicht mehr. Seit Anfang des Jahres agieren sie und ihre 30-jährige Vereinskollegin Janine Schnakenberg zusammen als Pressesprecherinnen. Obwohl Kendra erst 17 Jahre alt ist.

„Ich wollte mich schon lange noch mehr im Verein einsetzen, und als ich von meiner Mutter, die ebenfalls im Verein aktiv ist, erfuhr, dass das Amt des Pressesprechers offen war, kam mir das gerade Recht. Die Aufgabe interessierte mich, und ich dachte mir: ‚Das könnte ich doch machen‘“, erzählt Kendra. „Meine Mutter hat das dann an den Vorstand herangetragen. Auf der Jahreshauptversammlung wurde ich zusammen mit Janine Schnakenberg gewählt.“ Die beiden teilen sich seitdem den Posten. „Das kann man kaum alleine machen“, meint Kendra. „Deswegen wechseln Janine und ich uns ab. Bis jetzt klappt die Zusammenarbeit sehr gut. Mal kümmert sich die eine um etwas, dann wieder die andere.“

Zu den Aufgaben gehören die Weitergabe von Terminen an die Presse, das Schreiben von Pressemitteilungen und von Berichten über das Vereinsleben. „Öffentlichkeitsarbeit eben“, fasst Kendra ihre Pflichten zusammen. Dass sie diese zu zweit bewältigen können, habe viele Vorteile: „Wir können uns unsere Berichte schicken und gegenseitig Korrektur lesen. So hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen. Eigentlich fällt mir das Schreiben auch leicht“, sagt die 17-Jährige.

„Reiten ist eben kein

Fußball oder Handball“

Nebenbei hat sie noch genug Zeit für ihre beiden Pferde Rambazamba und Little Luna, mit denen sie an Dressur- und Springprüfungen teilnimmt. Auch Kendras Schwester reitet. Sie ist, genau wie Kendra und ihre Mutter, Mitglied des Reit- und Rennvereins. Kendra braucht des Weiteren Zeit für die Schule, denn in diesem Jahr will sie ihr Abitur bestehen.

Wie es danach weitergeht, weiß sie noch nicht. Aus diesem Grund möchte sie im Verein jetzt so viel bewegen wie möglich. „Ich bin für vier Jahre gewählt, und in dieser Zeit will ich dem Reitsport zu mehr Akzeptanz verhelfen, die breite Öffentlichkeit ansprechen, das Interesse der Leute wecken und den Sport in der Öffentlichkeit bekannter machen“, sagt die Schülerin. Sie weiß: „Reiten ist eben kein Fußball oder Handball. Das machen nicht so viele, und darum gibt es dem Reiten gegenüber viele Vorurteile, beispielsweise, dass nur Reiche reiten und der Sport sehr elitär ist. Dabei sind wir ganz normale Leute.“

Am RRV schätzt Kendra Peters „die Trainingsbedingungen, die Hilfe bei der Ausbildung und dass der Verein so viel für die Jugend macht“, sagt Kendra. „Er bindet die jungen Mitglieder zum Beispiel als Longenkinder früh ein.“

cr

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