Majanne Behrens‘ Projekt „Tante Emmas demografischer Handel“ geht weiter

Nun ist sie Botschafterin

Majanne Behrens, Heinrich Kammacher, Kreisrätin Inge Human, Stephanie Egerland-Rau und Lothar Lampe (v.l.) mit „Tante Emma-Kunden“ Lena und Jonas Backhaus. ·
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Majanne Behrens, Heinrich Kammacher, Kreisrätin Inge Human, Stephanie Egerland-Rau und Lothar Lampe (v.l.) mit „Tante Emma-Kunden“ Lena und Jonas Backhaus. ·

Sulingen - WEHRBLECK · Geschichten einsammeln, die man auch den Kindern erzählen kann: das hat Majanne Behrens als „Tante Emma“ im Sommer in der Samtgemeinde Kirchdorf getan. Nun trägt sie sie hinaus in die Welt, als „Botschafterin des ländlichen Raumes“.

Ganz „offiziell“, denn nicht nur der ehemalige Kreislandwirt Lothar Lampe befand das einen passenden Titel, auch Stephanie Egerland-Rau, Präsidentin der 2006 gegründeten „Deutsche Stiftung Kulturlandschaft“ erklärte gestern, dass man mit Majanne Behrens für die „Grüne Woche“ in Berlin etwas in der Art plane. Aus der locker-musikalischen Geschichten- und Liedersammlung im Rahmen des „Demografischen Handels“ von Majanne Behrens ist ein Buch entstanden. Lieder, Geschichten, Bilder zeigen „die Vielfalt auf, die ich in der Samtgemeinde Kirchdorf vorgefunden habe. Soviel Potenzial, so viele Ideen“, ist Behrens „immer noch verliebt“.

Es sei das Engagement, die Strahlkraft des Projektes und seiner Künstlerin gewesen, was die Stiftung bewogen habe, das Buch und das nachfolgende Projekt finanziell zu unterstützen, erklärte Egerland-Rau.

Tatsächlich hat sich Majanne Behrens noch nicht sattgehört und gesehen an dem, was es alles zu entdecken gibt in der Samtgemeinde, an alten Geschichten und jungen Erlebnissen. „Die Fortsetzung ist ein Bänkellieder und Moritaten-Festival im Sommer 2012 in Kirchdorf“, kündigt Behrens an. Das habe es noch nie gegeben.

Eingeladen sind Kindergartengruppen, Schulklassen, Vereine, der Landkreis, die Kommune, kurz: alle, sich von der Seele zu schreiben, was auf dieser brennt. Daraus entstehen jene Bänkellieder und Moritaten. Punktgenau zauberte das Winterwetter gestern den Rahmen für das auf der Deele prasselnde Kaminfeuer im Landgasthaus „Witten Deel“, an dem Majanne Behrens manche Geschichte erzählte, eigene Lieder am Akkordeon begleitete – und damit zeigte, wie reich das Leben auf dem Land ist.

Konzentrieren sich die meisten Institutionen auf städtische Zentren, will die Stiftung dem entgegen wirken, denn: „Die meisten Menschen leben auf dem Land“, stellte Egerland-Rau fest. Fast zeitgleich mit der „Deutschen Stiftung Kulturlandschaft“ sagte ebenso der „Landschaftsverband Weser-Hunte“ seine Unterstützung zu. Auch Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, erster Gast bei „Tante Emma“, freut sich auf ein Wiedersehen, denn durch Majanne Behrens habe das „Schreckgespenst demografischer Wandel“ per Wortspiel eine positive Bedeutung bekommen, den „demografischen Handel“.

Das Buch „Kühe Kunst Kartoffeln“ ist erhältlich bei Majanne Behrens in Klein Ringmar und im Rathaus in Kirchdorf. · sis

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