Prallgefülltes Festzelt beim vierten Shanty-Chor-Festival in Lembruch / Wahre Freundschaften sind entstanden

Botschafter der maritimen Musik

„De Stormvogels“ aus den Niederlanden: Ein Augen- und Ohrenschmaus des vierten Shanty-Chor-Festivals in Lembruch.

Lembruch - (hwb) · Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Wor der Nordseewellen“ setzten die sechs Chöre des Shanty-Chor-Festivals am Sonntag in Lembruch einen großartigen Schlusspunkt unter ein in allen Belangen gelungenes Konzert.

Von Dieter Hohlt, Vorsitzender des Shanty-Chores Dümmersee, geschätzte 1 000 Besucher im Festzelt an der Seestraße waren begeistert von den maritimen Klängen. Sie klatschten, schunkelten und sangen kräftig mit. Insbesondere der Auftritt der als Piraten verkleideten „De Stormvogels“ aus den Niederlanden begeisterte die Anwesenden. Ob „Tom Dooley“, „Whisky in the Jar“ oder „Down by the riverside“, tosender Applaus war ihnen gewiss. „De Stormvogels“ kommen aus Emmen an der deutsch-niederländischen Grenze und sind weit über diese hinaus bekannt.

Doch die übrigen fünf Shanty-Chöre brauchten sich hinter dem Können der Niederländer nicht zu verstecken. Der noch junge Shanty-Chor Norddeich überzeugte unter anderem mit „My Bonnie“ und „Sailing home“. Gegründet wurde er im Jahr 2000, er besteht heute aus 34 aktiven Sängern. Und so wie er mit seinen rund 60 Auftritten pro Jahr die Feriengäste an der ostfriesischen Küste erfreut, tat er dies mit dem Publikum in Lembruch.

„Grüße von der Waterkant“ und „Männer, Masten und Matrosen“ hatte der Shanty-Chor Rehden unter anderem im Seesack. Mittlerweile sind die Seemannslieder des Chores um Leiter Dieter Kuhn weit über die Grenzen der dümmernahen Samtgemeinde Rehden hinaus bekannt.

„Wir sind die Jungens von der Grawiede“ stellten sich die sangesfreudigen Segler vom Dümmer gleich zu Beginn ihrem Publikum vor und ließen bekannte Weisen wie „Schön ist die Liebe im Hafen“ und „Bora, Bora“ folgen. 20 aktive Sänger hat der musikalische Leiter Hans Bunte unter sich.

„What shall we do with the drunken sailor?“ Diese Frage beantwortete der Shanty-Chor Meißendorf. Und danach nahm er die Anwesenden mit in die „Kneipe am Moor“. In diesem Chor verbinden sich Tennissport und Gesang.

„Lieder so schön wie der Norden“ intonierte Gastgeber Shanty-Chor Dümmersee, sang von der „Heimat im Herzen“ und grüßte mit „La Paloma“. Die 36 aktiven Sänger, ehemals Werkschor der Elastogran, werden geleitet von Peter Gondeck.

„Wir haben alles getan, damit diese Veranstaltung für die Chöre und die Besucher ein Erlebnis wird“, sagte Dieter Hohlt am Sonntagnachmittag im Festzelt. „Aber ohne die Unterstützung der AG Dümmerbrand mit Thorsten Finke und der Touristinformation mit Hendrik Wolff wäre das nicht möglich gewesen“, dankte Hohlt insbesondere den Genannten. Das Festival am Sonntag war das vierte dieser Art. Im kommenden Jahr soll das fünfte nach Hüde geholt werden. „Aus den Treffen sind wahre Freundschaften entstanden, und wir möchten, dass das Festival zu einer festen Größe im Programm des Dümmerbrandes wird“, betonte der Vorsitzende.

„Wir wollen Botschafter der maritimen Musik sein. Alle Chöre haben sich hier hervorragend präsentiert. Dieses Festival ist eines der größten seiner Art in dieser Region. Es ist ein tolles Erlebnis für die Leute und wir hoffen, dass alle im Jahre 2011 wiederkommen“, steuerte Schriftführer Rolf Baumgarten bei.

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