Holzobjekt „aRound“ von Pablo Hirndorf erweitert den Kunstpfad zwischen Syker Kreismuseum und Vorwerk

Bewegung in den Wald-Weg-Zeichen

Pablo Hirndorf (2.v.r.) vor seinem Holz-Objekt „aRound“ mit seinen Helfern, den Schülern Ihsan Erkilinc (l.) und Ferris Lenz (r.), Schulsozialarbeiterin Stephanie Frenz-Cetinkol sowie den Museumsmitarbeitern Klaus Ballschmieter (2.v.l.) und Hans-Werner Hardt.

Syke - (vog) · Die Wald-Weg-Zeichen im Friedeholz haben Zuwachs bekommen. Der Skulpturenpark zwischen dem Kreismuseum und dem Vorwerk, dem Zentrum für zeitgenössische Kunst, ist seit gestern um ein Holz-Objekt des Künstlers Pablo Hirndorf reicher geworden.

Den Wald-Weg-Zeichen-Pfad bilden zurzeit vier Objekte und eine Skulpturengruppe, alle aus Holz (siehe Artikel nebenan). Das Temporäre betonte gestern Museumsleiter Dr. Ralf Vogeding. Die Holzobjekte seien Bestandteil des Waldes. Die Natur habe aber langfristig auch einen Zugriff auf die Kunst. Dem Projekt Wald-Weg-Zeichen sei der Verfall immanent, erklärte Vogeding. Deshalb gehöre stets der Wechsel dazu.

Neu ist das Holz-Objekt von Pablo Hirndorf mit Titel „aRound“. Ein Gebilde aus hunderten von Rundhölzern. Die etwa 30 Zentimeter langen Stücke aus Lärchenholz hat der 47-jährige Warper aufeinander geschichtet, zu einem Gebilde gestaltet und umzu mit einem Metallkorsett verspannt.

Er habe einen anderen Blick auf Baumstämme im räumlichen Umfeld gewähren wollen, meinte der Künstler, der das Runde in all seinen Variationen zu einem zentralen Thema seiner Kunst gemacht hat. Zahlreiche ähnliche Objekte zieren bereits den öffentlichen Raum.

Im Syker Vorwerk läuft zurzeit gerade eine Hirndorf-Ausstellung mit Arbeiten unter dem Titel „aRound“. Ein Grund mit, warum die Friedeholz-Installation auch näher am Vorwerk steht als die anderen Wald-Weg-Zeichen.

Neben Vogeding äußerte sich auch Rainer Ehlers, Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Weser-Hunte, positiv über das neue Objekt. Der Landschaftsverband fördert ideell und finanziell das Projekt Wald-weg-Zeichen seit dessen Gründung vor zehn Jahren.

Die Holz-Skulptur sei bedeutungsvoll in diesem prägenden alten Hochwald, weil sie sich der Natur anpasse und in das räumliche Umfeld einbinde, meinte Ehlers. Für den Geschäftsführer des Landschaftsverbands Weser-Hunte stellt die Installation „aRound“ eine Bereicherung des Kunstpfads dar und macht ihn lebendiger und auch   spannender. Sollten die Finanzen nicht gänzlich wegbrechen, werde sich der Verband auch künftig finanziell an dem Kunstprojekt beteiligen, versprach Ehlers.

Vogeding, Ehlers und auch Hirndorf dankten den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Kreismuseums und Jugendgruppen für deren tatkräftige Hilfe.

Beteiligt waren unter anderem die Jugendgruppe von Revierförster Heinz-Dieter Tegtmeier und die Werkgruppe der Syker Ganztagsschule. Die Ganztagsschule kooperiert seit einigen Jahren mit dem Syker Kreismuseum und stellt Schüler für Projekte ab.

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