Sanierung in Drebber beschlossen

Besseres Licht in der Hauptstraße

Drebber - (sp) · Der Grundsatzbeschluss ist schon vor eineinhalb Jahren gefasst worden. Nun macht die Gemeinde Drebber Nägel mit Köpfen. Der Rat hat am Dienstagabend einstimmig beschlossen, die komplette Straßenbeleuchtung in der Hauptstraße zu sanieren. Die Maßnahme soll noch in der ersten Jahreshälfte umgesetzt werden.

Wie Verwaltungschef Jürgen Lübbers in der öffentlichen Sitzung noch einmal erläuterte, ist die aktuelle Straßenbeleuchtung der Ortsdurchfahrt veraltet. „Die Lampen verbrauchen sehr viel Energie. Die Leistung ist sehr schlecht“, stellt Lübbers fest. In der Vergangenheit habe es immer wieder Beschwerden von Radfahrern und Fußgängern gegeben, die aufgrund der schlechten Ausleuchtung besonders gefährdet seien. Mit den veralteten Lampen seien die Gärten teilweise besser ausgeleuchtet als der Fußweg.

Im Zuge der Modernisierung soll deutlich mehr Licht auf die Straße gebracht werden. Eben dorthin, wo es hingehört. Dabei kommen moderne Halogenmetalldampflampen mit Keramikbrenner zum Einsatz. Doch mit dem Austausch der alten Leuchtmittel ist es nicht getan. Die Zahl der Laternen wird von 26 auf 40 Stück aufgestockt. Dadurch werden die Abstände geringert. Abgedeckt wird die komplette Ortsdurchfahrt von der Abzweigung zur Bundesstraße 51 bis zum Ortsausgang in Mariendrebber.

Neben der Ausleuchtung und Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer soll sich auch die Kostensituation verbessern. „Mit 40 Lampen wird weniger Strom als mit 26 Lampen verbraucht“, kündigt Lübbers an. Aufgrund der Energieersparnis könne in Zukunft auf eine Abschaltung zu später Stunde verzichtet werden. Die Beleuchtung und demzufolge auch der Energierverbrauch würden von 22.30 bis 5 Uhr lediglich auf etwa 67 Prozent der Leistung reduziert, um Energie und Kohlendioxid einzusparen.

Die Investitionskosten sollen sich auf maximal 52 500 Euro belaufen. Auf Fördermittel, wie zunächst im Rahmen eines Bundeswettbewerbs erhofft, kann die Gemeinde Drebber allerdings nicht bauen. Sie sieht sich gezwungen, die Anlieger zur Kasse zu bitten. Nach der vorliegenden Satzung handelt es sich nämlich nicht um eine einzelne Maßnahme, sondern um eine Erschließungsmaßnahme für die Hauptstraße.

Der Kostenrahmen ist bereits in einer Anliegerversammlung im Dezember angedeutet worden: 30 Prozent übernimmt die Gemeinde, 70 Prozent tragen die Anlieger. Dabei reichen die Eigenanteile der Grundstückseigentümer von 11,78 bis 400 Euro. „Bei 58 von 86 Grundstücken liegen die Kosten unter 300 Euro. Ein vertretbarer Aufwand für das, was man dafür bekommt“, meint der Verwaltungschef.

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