Zukunftsplanung für den Müntepark

Besserer Zugang und Hotel

Der Müntepark gestern Nachmittag im Winterschlaf. Die Weiterentwicklung des Parks und seiner Umgebung war jetzt Thema im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Diepholz.

Diepholz - Wie kann der Müntepark und seine Umgebung weiter entwickelt werden? Das Entwurfsgutachten für eine mögliche Gestaltung des Stadtquartiers Müntepark stellte Dipl.-Ing. Marius Marquardt am Dienstagnachmittag dem Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Diep holz im Rathaus vor. Eine Zukunftsvision, die langfristig – bis 2020 – nach vorne schaut.

Vorausgegangen waren dieser Planung mehrere Gesprächs- und Beteiligungsrunden mit interessierten Bürgern (wir berichteten).

Der junge Landschaftsplaner Marius Marquardt stellte die Bedeutung des Parks für die Erholung, Freizeit, als Begegnungsstätte und Wohnstandort für die Diep holzer Bevölkerung heraus.

Eine wesentliche Zielsetzung sollte die verbesserte Erreichbarkeit aus den Wohngebieten westlich des Willenberges sein. Im Entwurf sind hierfür insgesamt vier Wegeverbindungen vorgesehen.

Eine neue Zugangsmöglichkeit zum Park wird zum Beispiel im Einmündungsbereich des Willenberges am Café Gutknecht angeregt, um den Bewohnern des Caritas-Seniorenzentrums St. Josef eine Naherholungsmöglichkeit zu bieten.

Für den attraktiven Wohnstandort entlang des Willenberges – unmittelbar an den Park angrenzend – macht der Planer Vorschläge einer baulichen Neuordnung. Eine Neubebauung sollte sich aber in die kleinstädtische Baustruktur maßstäblich einfügen.

Für den Fall, dass langfristig das Freibad Müntepark zum Hallenbad „Delphin“ verlagert werden sollte, empfiehlt Marquardt, diesen Standort für ein Wellnesshotel und Seminarzentrum zu nutzen – mit vorgelagerter Wasserlandschaft und angrenzenden Tennisplätzen. Die optische Beziehung und eine weitere Wege-Anbindung zur Münte und zum Schloss hält er in diesem Zusammenhang für besonders wichtig.

Spiel- und Freizeitaktivitäten für Jung und Alt mit großem symbolisierten Lohnekahn, Wasserspielplatz, ergänzender Hügellandschaft, kleiner Begegnungsstätte mit Lehrgarten und einer Verbindung zum Tuchmacherhaus sowie einem begehbaren Labyrinth werden für die Parkfläche zwischen Rodelberg und Hinterlohne vorgeschlagen.

Die vielen Denkansätze und Ideen sollen im Rahmen einer verbindlichen Bauleitplanung auf ihre Machbarkeit hin weiter untersucht und mit den Betroffenen abgestimmt werden.

Ohne auf einzelne Inhalte weiter einzugehen, sprach sich der Planungsausschuss für die Aufstellung eines Bebauungsplanes aus. Dieser Plan ist für eine bauliche Neugestaltung erforderlich, machte Bauamtsleiter Gregor Korte deutlich.

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