Stadt & Kultur setzt auf stärkere Vernetzung und moderneren Service

Bessere Strukturen für Musik und Theater

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Der Haushalt für 2012 ist noch nicht mal beschlossen, da muss Stadt & Kultur schon längst für das Jahr danach eingekauft  haben: Das Stück „Die Wahrheit“ kommt im Februar 2013 nach Syke. Hier ein Szenenfoto mit Helmut Zierl und Susanne  Berckhemer. ·

Syke - Bessere Vernetzung der Kulturschaffenden in Syke, bessere Terminabsprachen aller örtlichen Veranstalter und mehr Kundenfreundlichkeit durch  einen besseren Internet-Auftritt – diese Ziele  möchte die Abteilung „Stadt & Kultur“ vom Syker Rathaus verstärkt in Angriff nehmen. So stellte es Kathrin Wilken am Mittwoch Abend dem Ausschuss für Ehrenamt und Freizeit vor.

Ebenso zog sie eine kurze Zwischenbilanz unter die laufende Veranstaltungssaison ihres Hauses und gab einen Ausblick auf die kommende: Für die laufenden Saison rechnet sie mit Einnahmen von 70 000 Euro bei etwa 80 000 Euro Ausgaben, für die nächste Saison plant sie mit einer schwarzen Null bei ähnlicher  Größenordnung.

Eine höhere Attraktivität der Theaterveranstaltungen verspricht sich Kathrin Wilken nicht zuletzt auch durch eine engere Zusammenarbeit mit den Schulen. Ihre Absicht: Das Programm für jüngere Zuschauer interessanter zu machen.

Das in Verbindung mit der geäußerten Absicht, die Internetpräsenz stärker zu forcieren – etwa indem eine Möglichkeit geschaffen wird, sich die Eintrittskarten direkt zuhause am PC auszudrucken – verursachte Gabriele Beständig (SPD) „leichte Bauchschmerzen“. Man dürfe unter keinen Umständen die Senioren und ihre Bedürfnisse bei der künftigen Planung  vergessen.

Kathrin Wilken beruhigte: Es sei auf keinen Fall geplant, die herkömmliche Form des Kartenvorverkaufs abzuschaffen. Es gehe lediglich um Ergänzungen.

Die Theatersaison 2012/ 2013 werde wieder auf die bewährte Mischung aus klassischem Schauspiel,  Komödie und Musikveranstaltungen setzen, erklärte Wilken, ohne näher auf die Inhalte einzugehen.

Das Programm stellen sie und ihre Kollegin Ilsemarie Hische in enger Zusammenarbeit mit der Fachbereichsleitung und der Verwaltungsspitze sowie mit dem Kulturverein JazzFolkKlassik (JFK) zusammen. Grundlage dafür ist eine Vor-Auswahl von 15 bis 20 möglichen Produktionen, die  Kathrin Wilken und Hische nach den halbjährlichen Fachmessen der Tournee-Theater treffen.

„Drei Hauptfaktoren gibt es dabei: Kosten, Termine und Inhalt“, erklärt Wilken im Gespräch mit der Kreiszeitung. Nach einer umfassenden Vorauswahl gehe es dann an die Verhandlungen mit den Agenturen. Ebenso entscheidend wie die Preise sind dabei die Terminkalender: „Die meisten Produktionen gehen ja nur noch vier Wochen auf Tournee. „Wenn man dann in diesem Zeitfenster keine Termine mehr frei hat, kann alles andere noch so sehr passen. Dann geht es nicht.“

Der eigentliche Stress  beginne erst, wenn die Entscheidung für die einzelnen Produktionen gefallen ist. „Wir müssen weit vor den Haushaltsberatungen schon Zusagen machen und Verträge unterzeichnen“, so Wilken. Die Erlaubnis dazu holt sie sich beim Verwaltungsausschuss. · mwa

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