7. Waldkunstpfad von Katrin Zettermann-Wawrzinek in Nordwohlde

Begegnung mit geheimnisvollen Waldgeistern

Freundlich lächelnd – ein Geist im Porträt. ·
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Freundlich lächelnd – ein Geist im Porträt. ·

Nordwohlde - Einen recht fantasiereichen Spuk erlebten die Besucher am Pfingstsonntag unter dem grünen Blätterdach der Bäume an der Fesenfelder Straße in Nordwohlde. Zu einem Spuk gehören Geister und die fehlten nicht.

Die meisten von ihnen schauten fast fröhlich lächelnd von den Bäumen auf die Gäste herab. Es waren, wie von der Nordwohlder Künstlerin Katrin Zettermann-Wawrzinek versprochen, zauberhafte Waldgeister im Porträt. Die Geister der Künstlerin polterten nicht im weißen Gewand durch den Wald, sondern lugten farbenfroh, manche schrill, zwischen Zweigen oder Holzstapeln hervor.

Der 7. Waldkunstpfad, zu dem die Malerin eingeladen hatte, war das Ziel vieler Gäste. Sie waren bereit, sich inspirieren zu lassen, bereit, sich von der Künstlerin ins Reich ihrer Fantasien entführen zu lassen. Auch Zettermann-Wawrzineks großflächige Bilder, zum Beispiel der Eisvogel, fehlten in der Natur nicht.

Claus-Dieter Lösche, Direktor des Gymnasiums Syke, stellte in seinen einführenden Worten zum Waldkunstpfad die Frage: „Sind es die Geister, die die Künstlerin rief oder haben sich die Geister sichtbar gemacht?“. Seine Antwort: „In der Zwiesprache mit der Natur, mit dem Wald, dem Baum sind sie zu Boten geworden, mal freundlich, fröhlich bunt, mal ernst und bedrohlich; Boten, die uns einladen, mit ihnen ihr Geheimnis und mithin das Geheimnis des Waldes zu erspüren“. Sein Rat lautete: „Halten wir Zwiesprache mit ihnen, die uns ihre Geschichte erzählen, die doch unsere sein könnte“. Für die Betrachter war es am Ende eine Begegnung mit Geistern, die nicht so sind, wie man sie sich vorstellt. Nur der Dämon, ein Baum hinter dem freundlichen Antlitz von Tante Emma oder Tante Agatha, flößte doch so ein bisschen Respekt ein. Wer möchte dem schon in der Nacht begegnen?

Wie bei Waldpfaden zuvor, bereicherten die Künstlerinnen Doris Reske und Rosmarie Hackmann auch den 7. Waldkunstpfad mit ihren außergewöhnlichen kreativen Arbeiten, zum Beispiel Doris Reske mit den Wächtern und Würdenträgern (bei 200 Grad gebrannt mit tonhaltiger Farbe bemalt).

Für Musik sorgten Peter Spenger (Cajon), Tim Schikore und Andreas Stodte (beide Gitarre). · nie

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