Lukas-Grundschüler und deren Eltern spenden für die Bassumer Tafel

Zwei Fahrzeuge voller Lebensmittel

Alle packen mit an: Kinder, Schulleiterin sowie die Tafel-Mitarbeiterinnen (v.l.) Britta Grüner, Edelgard Schmelzer und Marianne Rupprecht. - Foto: Büntemeyer

Bassum - Von Heiner Büntemeyer. Mit zwei Kombis waren Edelgard Schmelzer, Britta Grüner und Marianne Rupprecht zur Bassumer Lukas-Grundschule gefahren, um dort Lebensmittel und Gemüse abzuholen, die von den Schülern zum Erntedankfest mit zur Schule gebracht worden waren.

„Alle Jahre wieder“, begrüßte Schulleiterin Katja Peloso die drei Damen von der Tafel und erinnerte damit daran, dass dies nicht die erste Spende der Lukas-Schule an die Tafel war.

Die Eltern der Grundschüler hatten diese Artikel für die Erntedankfeier in der Schule eingekauft und zum Teil im eigenen Garten geerntet. „Jedem Einzelnen tut das nicht weh, in der Summe ergibt sich daraus eine sehr wertvolle Unterstützung für unsere Arbeit“, bedankte sich die Leiterin Marianne Rupprecht vom Tafel-Team.

Zum Abschluss der Feier hatten Lehrer und Schüler die Lebensmittel auf einem großen Tisch in der Aula gesammelt. Als die Fahrzeuge der Tafel eintrafen, bildeten die Schulkinder eine lange Kette und beluden die Autos, vom Kofferraum bis zum Dach. In den Boxen stapelten sich Dosen und Packungen mit Lebensmitteln sowie Früchte, Gemüse und Kartoffeln.

Die Schüler waren stolz auf ihre Spende, denn sie hatten die Tafel bereits besucht, und die Mittwochspaten der Schule hatten darüber in ihrer Schulzeitung berichtet.

Von der Bassumer Tafel werden derzeit rund 190 Haushalte unterstützt. Es sind Haushalte mit bis zu zehn Kindern, erzählt Rupprecht. Damit die Verteilung der Lebensmittel möglichst gerecht erfolgt, werden alle Berechtigten in vier Gruppen eingeteilt, die im Wechsel als erste einkaufen dürfen. Denn immer wieder komme es vor, dass besonders beliebte Artikel gespendet werden, die nicht für alle reichen.

Natürlich freuten sich die drei Damen der Tafel, als die Schulleiterin sie mit den Worten verabschiedete: „Spätestens nächstes Jahr sehen wir uns wieder!“

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