Die Wünsche des Volkes

Bassumer Verwaltung startet Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung

Bassum - Von Robin Grulke. Selbstfahrende Autos und die Schließung von Supermärkten, weil das Nötigste bis vor die Haustür geliefert wird: Wie unsere Städte in 10 bis 15 Jahren aussehen, lässt sich kaum vorhersagen – aber jeder hat seine eigenen Wünsche für die Zukunft.

Die Bassumer Bürger können ihre nun der Verwaltung mitteilen, wenn am Donnerstag eine Befragung zur Stadtentwicklung startet. Dafür rufen vier Studenten aus Bassum und Bremen bis zum 30. Juni so viele Bürger aus Ortschaft und Stadtgebiet an, bis sie Erster Stadtrat Norbert Lyko 200 ausgefüllte Fragebögen präsentieren können. Lyko ist verantwortlich dafür, dass sich Bassums Einwohner nun zur Stadtentwicklung äußern können.

Welche Note würden Sie dem Wohnungsangebot in der Stadt geben, welche der medizinischen Versorgung? Reichen die öffentlichen Parkplätze aus, und haben Sie Anregungen zu Parks und Grünflächen? Rund 15 Minuten dauert die Meinungserhebung, schätzt Bürgermeister Christian Porsch. Wer nicht in den Lostopf für einen Befragungsanruf gelangt ist, kann den Bogen auch auf der Website der Stadt ausfüllen.

Was erwarten Jugendliche?

Damit möchte die Verwaltung auch herausfinden, wie häufig Einzelhandel, Gastronomie oder das Kultur-Angebot genutzt werden. Womöglich teilt ein Großteil der Bassumer den selben Lieblingsort in der Stadt oder auf dem Land. Jugendliche zwischen 14 und 21 können zusätzlich beantworten, was geschehen müsse, damit sie das Jugendhaus Fönix öfter nutzen. „Vielleicht erreichen uns dadurch Ideen, auf die wir noch gar nicht gekommen sind“, erklärt Porsch.

Wenn am 30. Juni alle Fragebögen ausgefüllt sind, werden selbige über die Sommerferien ausgewertet, damit die Verwaltung sie bei einem Bürgerforum am 13. September präsentieren kann. Dort möchten Porsch und Lyko gemeinsam mit Anwohnern und Gewerbetreibenden aus Bassum die Punkte diskutieren, die bei der Umfrage mehrfach genannt wurden.

„An den konkreten Themen, die sich am 13. September herauskristallisieren, wird gearbeitet“, verspricht Lyko. „Es muss etwas dabei herauskommen, sonst machen die Bürger so etwas in Zukunft nicht mehr mit!“

Welche verborgenen Wünsche von Bassums Einwohnern durch die Befragung auch zu Tage gefördert werden – über die Vorschläge aus der Bevölkerung entscheidet am Ende doch der Rat der Stadt Bassum.

Rubriklistenbild: © Marvin Köhnken

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