Fußballturnier der Lebenshilfe

Wohnheim Weyhe kickt am besten

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Sie haben die vierte Mini WM der Lebenshilfe Syke organisiert: Dieter Loske (von links), Sabine Sell und Lars Weber vom Wohnheim Bassum.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Mit großer Begeisterung haben am Samstag sieben Mannschaften mit rund 70 Kickern und Fan-Anhang auf dem Bassumer Sportplatz um den Pokal der Lebenshilfe Syke auf grünem Rasen beherzt gekickt.

Dabei setzten sich souverän mit 16 Punkten und 16:5 Toren die „Rasensprenger“ aus dem Wohnheim Weyhe durch. Der Veranstalter, die Mannschaft vom Wohnheim Bassum, erwies sich letztlich als guter Gastgeber und belegte den siebten und damit letzten Rang.

„Bei uns gibt es keine Verlierer, bei und gibt es nur Gewinner“, rief Dieter Loste allen Aktiven und Zuschauern bei der Siegerehrung zu. „Wer hier mitgemacht hat, gehört schon deswegen zu den Siegern“, so Loske weiter, der das Turnier zusammen mit Sabine Sell und Lars Weber organisiert und perfekt durchgeführt hat.

Neben den 70 Aktiven waren auch sechs Schiedsrichter dabei. Darunter Bürgermeister Christian Porsch, der zum ersten Turnierspiel zwischen den Wohnheimen Bassum und Twistringen auch den Anstoß machte, sowie Klaus-Dieter Sprenger, Leiter der Filiale Bassum der Kreissparkasse Syke, der allen Kickern, sehr zur Freude des Orgateams, bedruckte T-Shirts mitgebracht hatte.

Beeindruckend am Speed-Master

Einen zweiten, parallel laufenden Wettbewerb, gewann Lasse Dietrich, Katholische Jugend Twistringen. Er beeindruckte am Speed-Master mit dem wuchtigsten Schuss, der mit 107 Stundenkilometer gemessen wurde. Als Anerkennung erhielt er ein Originaltrikot der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Großen Einsatz zeigten im Verlauf des Turniers auch die Fangruppen, die die Spiele ihrer Teams frenetisch anfeuerten. „Mach da doch mal einen rein“, hieß es lautstark vom Spielfeldrand. Vereinzelt waren auch laute Töne aus den berühmten Vuvuzelas zu hören und Megaphone kamen zum Einsatz.

Vierte Auflage erfreut sich Beliebtheit

„Außer kleineren Blessuren ist unseren Spielern während der durchaus engagiert und heiß geführten Zweikämpfe nichts passiert“, atmet Loske durch. Sanitäter kamen glücklicherweise nicht zum Einsatz.

Dieses große und unter den Menschen mit Behinderungen sehr beliebte Turnier wurde in diesem Jahr zum vierten Mal veranstaltet. Das erste Turnier ging zur Heim-WM 2006, dem berühmten „Sommermärchen“ über die Bühne. Dieter Loske, Hausmeister der Wohnheime in Bassum und Twistringen, kann sich vorstellen, bei Interesse aller Beteiligten diese Mini-WM auch in vier Jahren noch einmal zu organisieren.

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