Regenfälle verhindern Ausbesserungen

Witterungen stören Arbeit des Bassumer Bauhofs

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Die Mitarbeiter des Bauhofs verpassen den Bäumen an der Syker Straße ihre Frühlingsfrisur.

Bassum - Von Julia Kreykenbohm. Die Säge kreischt, und beinahe im Sekundentakt fallen die Äste auf die Syker Straße in Bassum. Die Mitarbeiter des Bauhofs verpassen den Bäumen dort eine flotte, kurze Frühlingsfrisur.

Das heißt, Äste, die schon auf die Grundstücke der Anwohner ragen, werden gekappt. Es ist das erste Mal in diesem Jahr, dass sich das Team von Bauhofleiter Klaus Ehlers einem kompletten Straßenzug widmen kann. „Vorher haben wir nur bei einzelnen Bäumen die Äste gestutzt, weil wir zu viel mit den Sturmschäden zu tun hatten.“

Die Nachwirkungen der Stürme beschäftigen den Bauhof noch immer, nur können die Mitarbeiter manche Schäden noch nicht beseitigen, weil einige Wege unbefahrbar sind. Regen hat sie in Matschstraßen verwandelt. Überhaupt macht das viele Wasser dem Bauhof häufig einen Strich durch die Rechnung. „Wir bekommen Anrufe von Bürgern, dass Seiteränder an den Straßen nicht in Ordnung sind und gemacht werden müssten. Aber da es fast jeden Tag geregnet hat und nie richtig trocken wird, können wir nicht tätig werden“, erklärt Ehlers. Sobald das Wetter es zulasse, seien seine Mitarbeiter am Ball. Auch die Gullis müssten aufgrund des vielen Regens öfter gereinigt werden.

„Es gibt eigentlich keine ruhige Phase“

Nebenbei kontrollieren die Mitarbeiter regelmäßig Straßen, die 35 Spielplätze, ersetzen kaputte Geräte, schneiden Sträucher, stellen Verkehrsschilder auf und bauen sie ab, unterstützen bei Bedarf Hausmeister und kümmern sich um abgängige Sitzbänke, wie die an der Sulinger Straße bei „Neue Kneseburg“.

„Es gibt eigentlich keine ruhige Phase“, fasst Ehlers schmunzelnd zusammen. Zudem stehen die Vorbereitungen für die Aktiba im April ins Haus, an denen seine Mitarbeiter ebenfalls beteiligt sind. Sie sind es auch, die hinterher das Gelände wieder nachbereiten. „Wir suchen außerdem Standorte für neue Bäume. Im Herbst konnten wir wegen der Stürme keine pflanzen.“

Der Winter habe den Bauhofmitarbeitern bisher keine grauen Haare beschert. „Wir mussten nur ein paar Mal streuen“, so Ehlers. Sollte Väterchen Frost allerdings noch ein Comeback feiern, sei man bestens gerüstet: 35 Tonnen Streusalz sind eingelagert und Bereitschaften gebildet.

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