Wirtschaftsförderer legt Bericht vor

Gewerbeland: „Wir müssen uns sputen“

Mediengruppe Kreiszeitung
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Bassum - Von Frauke Albrecht. Die Stadt Bassum braucht Gewerbeland – und zwar dringend. Das bestätigte Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh am Donnerstagabend im Rahmen der Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses im Rathaus bei der Vorstellung seines Jahresberichtes. Im Gewerbegebiet Karrenbruch sind nur noch wenige Grundstücke frei.

Im vergangenen Jahr wurden 1,5 Hektar an Flächen verkauft. Zusätzlich liegen Anfragen für etwa 1,2 Hektar vor. „Wir müssen uns sputen, Gewerbeland zu bekommen“, so der Wirtschaftsförderer.

Auch eine Halle, die lange Zeit leer stand, konnte veräußert werden. Die neu gegründete Firma möchte laut Schierloh in den kommenden Jahren etwa 30 bis 40 neue Arbeitsplätze schaffen. Ebenso wurde die Halle von ehemals Westphal-Fleisch an der Industriestraße veräußert. „Es gibt derzeit keine leer stehenden Industriehallen“, erklärt Schierloh.

Insgesamt konnten 2014 150 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Auftragslage der Betriebe sei gut. Allerdings hätten viele Unternehmen Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden. Hinsichtlich der Nachwuchsförderung sei man mit den Betrieben im Gespräch – unter anderem im Arbeitskreis Schule und Wirtschaft. Erfolgreich ist das Job-Lotsenprojekt.

Auch gebe es erste Ideen, für Schüler, Seiteneinsteiger und auch Langzeitarbeitslose eine Art Wissenswerkstatt zu gründen. „Wir überlegen auch, wie man Kinder an Technik heranführen könnte. Die Betriebe sind bereit, Geld zu investieren“, sagt Schierloh.

Er regte an, auch mal darüber nachzudenken, Kindergartenplätze anzubieten, um qualifizierte Fachkräfte nach Bassum zu locken.

Probleme bereite nach wie vor der Leerstand an der Sulinger Straße. „Hier ist die Wirtschaftsförderung auf die Mithilfe der Grundstückseigentümer angewiesen“, so Schierloh. Seine Feststellung: „Die Besitzer der Immobilien im Gewerbegebiet haben eine andere Werteinschätzung ihrer Immobilien als die an der Sulinger Straße.“ Das spiegele sich in den langen Leerstandszeiten wieder. „Teilweise gibt es bei einigen Immobilienbesitzern überhaupt keine Bereitschaft, etwas zu verändern.“

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