Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh geht in Ruhestand

Projekt Markthalle noch nicht zu den Akten gelegt

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Heinz Schierloh

Bassum - Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh bleiben noch 13 Monate, um seinen Traum von einer Markthalle in Bassum zu verwirklichen. „Dieses Vorhaben habe ich noch nicht ad acta gelegt“, schmunzelt der Verwaltungsmitarbeiter. „Daran arbeite ich noch.“ Und er hofft, dass er seinen Herzenswunsch noch bis Oktober nächsten Jahres hinbekommt. Dann nämlich geht Heinz Schierloh in den Ruhestand.

Auf der Internetseite der Stadt Bassum ist die Stelle seit gestern ausgeschrieben. Als Einstellungstermin wird der 1. April 2016 genannt. Damit Schierloh noch Zeit bleibt, seinen Nachfolger beziehungsweise seine Nachfolgerin einzuarbeiten.

Noch denkt der Wirtschaftsförderer aber überhaupt nicht ans Aufhören. „Wenn der Beruf Spaß macht, zählt man nicht die Monate oder Wochen“, sagte er. Aber natürlich sei er sich der Tatsache bewusst, dass der Tag kommt.

Sorge bereitet ihm das nicht. „Sagen wir mal so, ich werde sicherlich genug zu tun haben, denn dann kann ich endlich mal das am Tage machen, was ich sonst morgens um 6 Uhr und abends um 21 Uhr mache.“ Und das wäre, sich um seine Pferde und die Feuerwehr zu kümmern. Schierloh reitet und ist aktiv in der Feuerwehr Felde. Mit der dortigen Wettkampfgruppe hat er bereits internationale Erfolge feiern können. Er ist außerdem Gruppenführer und Schriftführer. „Genug Ehrenämter also, sodass keine Langeweile aufkommt“, sagt er. „Und die Enkelkinder werden sich sicherlich auch freuen, wenn der Opa sie mal zum Reiten fährt.“

Bis Oktober 2016 hat er sich noch einiges vorgenommen. Der Schreibtisch ist voll. Sein Aufgabengebiet umfassend. Die Dauerbaustelle Sulinger Straße wird er in der kurzen Zeit sicherlich nicht mit Leben füllen können. „Das wird schwierig werden.“

Stolz ist er, dass es ihm gelungen ist, das Gewerbegebiet Karrenbruch komplett zu vermarkten. Es gibt nur noch ganz wenige freie Flächen. Ein neues Gewerbegebiet ist bereits in Planung. Mehrere Optionen würden derzeit überprüft, Flächen an der Syker Straße, bei der AWG und am Bramstedter Kirchweg.

Diese Grundstücke an Firmen zu verkaufen, wird Aufgabe des neuen Wirtschaftsförderers beziehungsweise der neuen Wirtschaftsförderin sein. Unternehmensbetreuung und Stadtmarketing werden hauptsächlich als Aufgaben genannt. Die Tätigkeit umfasst alles, was zur Stärkung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes beiträgt, heißt es in der Stellenausschreibung. Der Bereich Stadtmarketing müsse konzeptionell entwickelt und umgesetzt werden.

al

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