Keine Buden-Aktion

Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft Region Bassum (WIR) sagt Bassumer Hüttenzauber ab

Einen Bassumer Hüttenzauber, wie auf diesem Bild aus dem Jahr 2019, wird es in diesem Jahr erneut nicht geben. Archivbild: Berthold Kollschen
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Einen Bassumer Hüttenzauber, wie auf diesem Bild aus dem Jahr 2019, wird es in diesem Jahr erneut nicht geben. Archivbild: Berthold Kollschen

Bassum – „Die gesellschaftlichen, moralischen und pandemischen Voraussetzungen machen es uns unmöglich, den Bassumer Hüttenzauber in diesem Jahr anzubieten. Die zwangsweise Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir sind aber zu 100 Prozent dazu übereingekommen“, erklärt Jürgen Donner, Marktmeister der Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft Region Bassum (WIR), auf Anfrage der Kreiszeitung die Absage des diesjährigen Bassumer Hüttenzaubers.

Unter anderem die „Schwer-was-los-Hütte“ der Schwerathleten vom TSV Bassum sollte vom 10. bis 22. Dezember im Bereich des Lindenmarktes einen Fixpunkt ausmachen.

Ankündigung zurückgezogen

Die Ankündigung für das vorweihnachtliche Angebot in Bassum traf am Freitag in der Redaktion ein. Im Laufe des Tages änderte sich jedoch die politische Situation: „Wir mussten unsere Planungen umwerfen und die Ankündigung wieder zurückziehen. Wir können die Umsetzung als Verein nicht darstellen. Die Anforderungen sind zu hoch. Wir haben zudem eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitgliedern und der Bevölkerung“, sagt Maik Bandorski, Vorsitzender der WIR. Der Grund: Die Coronalage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu. Mit der erneuten Entscheidung gegen den Hüttenzauber – wie bereits im vergangenen Jahr – wolle die WIR „Schaden vom Verein abwenden“, erklärt Donner. Auch das Ziel des Vereins, die heimische Wirtschaft zu fördern, wäre mit der Umsetzung des Bassumer Hüttenzaubers verfehlt.

Hoher Aufwand und Verantwortung

Zu groß sei der finanzielle und planerische Aufwand: Gelände einzäunen, Personal für Kontrollen einstellen und sich strikt an die Hygienevorschriften halten. Bandorski: „Es spielen viele Komponenten eine Rolle. Am Ende hält der Vorstand den Kopf hin.“ Es sollte niemand aufgrund seines Impfstatus ausgegrenzt werden. Deshalb plante die WIR mit einer 3G-Regel. „Auch eine 2G-Regelung hätten wir noch für möglich gehalten“, meint der Vorsitzende. Bei der Entscheidung für die Absage habe sich der Verein an die Absagen vieler vergleichbarer Angebote orientiert.

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