Broschüre gibt Überblick über das Hilfesystem in Bassum

Wegweiser zur Gesundheit

Erster Statdrat Norbert Lyko, Ursel Born (Mitte) und Rita Wegg begutachten den Wegweiser für Beratung, Gesundheit und Pflege. - Foto: Wächter

Bassum - Von Andree Wächter. Er ist da – der Wegweiser für Beratung, Gesundheit und Pflege in Bassum. Das Produkt aus dem Hause der Mediengruppe Kreiszeitung stellten am Mittwoch Rita Wegg (Vorsitzende des Vereins Zukunftswerkstatt im Landkreis), erster Stadtrat Norbert Lyko und die Leiterin der Seniorenberatungsstelle, Ursel Born, im Rathaus vor. Ab heute liegt die Broschüre aus. Sie ist auch online abrufbar, beispielsweise auf Kreiszeitung.de

„Aufgeführt sind Generationen übergreifende Informationen zu den Themen Pflege, Behinderung, Sozialberatung, Familien, Hospiz und Tod“, sagt Rita Wegg. Die Vorsitzende vom Verein Zukunftswerkstatt Gesundheit und Pflege hat den Wegweiser entwickelt. „Es war eine Idee des Vereins. Und es ist toll, dass wir sie umsetzen.“

Das Heft gibt Tipps zu KfW-Zuschüssen für altersgerechte Umbauten, zur Übergangspflege, Burnout, Hausnotruf oder zum Kompetenzzentrum barrierefreies Wohnen. Dazu haben viele beratende Vereine und Verbände ihre Kontaktdaten angegeben. Es ist ein Überblick über das umfangreiche Hilfesystem.

„Der Bassumer Wegweiser ist der Fünfte im Landkreis“, sagt Wegg. Bis jetzt gab es Ausgaben in Barnstorf, Stuhr, Syke und Weyhe. Die nächste ist schon in Arbeit. Anfang 2017 soll der Wegweiser für Twistringen erscheinen.

Wegg hat die Daten zusammengetragen: „Durch meine Tätigkeiten im Sozialverband sammle ich ständig solche Informationen.“ Dieser Fundus spiegelt sich in der gelben Broschüre wieder. Der Austausch mit den professionellen Anbietern und Vereinen lief reibungslos, so Wegg. „Inzwischen habe ich ein großes Netzwerk und man kennt sich. Dann macht die Arbeit auch Spaß.“ Ergänzt wird das Angebot durch das Familienangebot im Landkreis.

„Es ist ein Abriss unserer Familienfreundlichkeit“, ergänzt Norbert Lyko. Gemeint sind damit die vielen Angebote in der Lindenstadt – von der Schwangerschaft über Kinder bis zum Senior.

Bereits im Frühjahr stellte Bassum einen Familienwegweiser vor. „Der neue Wegweiser ist eine optimale Ergänzung“, sagt der erste Stadtrat. Und Rita Wegg ergänzt: „Es ist alles mit Christine Gaumann abgestimmt.“ Sie ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, und war verantwortlich für den Familienwegweiser.

Alle Nicht-Kreiszeitungsabonnenten können – neben der Onlineausgabe – auch gedruckte Exemplare im Rathaus oder in der Seniorenberatungsstelle bekommen. „Solche Nachschlagewerke sind gefragt“, sagt Ursel Born, Leiterin der Seniorenberatungsstelle.

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