Neue Tafel

Wegweiser durchs historische Zentrum auf dem Stiftshügel

Neue Tafel am alten Stift. Christian Brüning (v.l.) vom städtischen Bauhof, Knut Lämmerhirt, Äbtissin Isabell von Kameke, Susanne Vogelberg und Bürgermeister Christian Porsch.
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Neue Tafel am alten Stift. Christian Brüning (v.l.) vom städtischen Bauhof, Knut Lämmerhirt, Äbtissin Isabell von Kameke, Susanne Vogelberg und Bürgermeister Christian Porsch.

Bassum – Mit seiner über tausendjährigen Geschichte ist das Stift das kulturhistorische Zentrum Bassums – und damit ein Anziehungspunkt für Besucher aus der Stadt und von außerhalb. Eine neu platzierte Schautafel informiert zu Beginn der Ferienzeit mit Daten, Bildern und Karten über das Wichtigste rund um den Stiftshügel.

Sei es durch die Coronakrise, wegen der wachsenden Verbreitung von E-Bikes oder beidem zusammen: Das Interesse an örtlichen Ausflugszielen hat zuletzt zugenommen. Das hat Susanne Vogelberg, bei der Stadt für Tourismus zuständig, beobachtet. Darauf reagierte die Verwaltung, wie nun auf dem Stiftshügel, mit neuen Infotafeln.

Die – im Vergleich zu ihrem Vorgänger – deutlich ausführlichere Schautafel auf dem Stiftshügel existiert zwar schon seit einem guten halben Jahr. In der vergangenen Woche hat sie aber ihre endgültige Platzierung erhalten, auf einem frisch sanierten Vorplatz. Denn die Pflasterung war im Laufe der Jahre abgesackt, nun hat der städtische Bauhof die alten Steine aufwendig neu verlegt.

„In der Tafel steckt viel mehr Arbeit als am Anfang gedacht“, betonte Äbtissin Isabell von Kameke bei der Vorstellung am Donnerstagnachmittag. Es sei schwierig gewesen, die lange Geschichte auf den Punkt zu bringen, berichtete Vogelberg. Und, es sei nicht leicht, alle zufriedenzustellen, ergänzte Bürgermeister Christian Porsch. Also die, die sich ganz genau informieren möchten und die, die sich eine Tafel nur kurz anschauen. Aber, so Porsch: „Das ist hier gelungen.“

In die Jahre gekommen: Das Vorgänger-Modell

Während sich die Tafelfront dem Bassumer Kanonissenstift und der, wohl aus dem 13. Jahrhundert stammenden, Stiftskirche widmet, liefert die Rückseite allgemeine Informationen. Eine Karte mit Fuß- und Radwanderwegen ist abgebildet, ebenso Informationen zu anderen Ausflugszielen wie der Freudenburg und dem Naturbad. An diesen Orten wurden bereits ähnliche Tafeln aufgestellt oder sollen, wie im Falle des Tierparks, demnächst folgen.

Im Zuge der Arbeiten auf dem Stiftshügel hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde außerdem in Richtung Am Kirchhof einen Parkplatz angelegt. Hintergrund war, dass Autofahrer zuletzt direkt vor der Kirche parkten. „Den Kirchplatz wollen wir autofrei haben“, sagte Knut Lämmerhirt, Vorsitzender des Kirchenvorstands.

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